Historischer Vuelta-Sieg für Heras

Roberto Heras hat am Sonntag als erster Radprofi die Spanien-Rundfahrt zum vierten Mal gewonnen und damit den Schweizer Tony Rominger überholt. Die letzte Etappe holte sich in Madrid Alessandro Petacchi.

Heras schaffte bei der 60. Auflage der Vuelta den Hattrick, nach 3.368 Kilometern hatte er 4:36 Minuten Vorsprung auf den Russen Denis Mentschow. Die 21. und letzte Etappe (136 km) endete in Madrid mit dem fünften Tagessieg von Alessandro Petacchi. Der Italiener setzte sich vor seinem künftigen Teamkollegen Erik Zabel (GER) durch, Rene Haselbacher belegte im Massensprint den zehnten Platz. Noch mehr würde sich Petacchi aber freuen, wenn er in einer Woche an gleicher Stelle bei der Straßen-Weltmeisterschaft triumphiert.

Der zurückhaltende Heras, der Lance Armstrong als effektiver Edelhelfer zu zwei Tour-de-France-Siegen pilotiert hatte, gilt allerdings nur als Prophet im eigenen Land. Seine Erfolge außerhalb der Landesgrenzen sind überschaubar, bei der Tour hatte er heuer versagt. Heras hat seinen Sieg in Armstrong-Manier in Asturien manifestiert. Drei Tage nach einem Sturz, nach dem zwei Knie-Wunden mit 15 Stichen genäht werden mussten, stürzte er seinen Widersacher Denis Mentschow nach einer taktischen Meisterleistung. Der isolierte Russe aus der niederländischen Rabobank-Mannschaft hatte der geballten Kraft des Liberty-Teams nichts entgegen zu setzen und verlor auf der „Königsetappe” auf den Pajares 5:17 Minuten auf Tagessieger Heras.

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Vuelta 2005
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