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"Hinterer Tschütsch": Klauser stimmen für Rückwidmung

Bevölkerung für Rückwidmung: Millionen-Poker um "Hinteren Tschütsch" entschieden.
Bevölkerung für Rückwidmung: Millionen-Poker um "Hinteren Tschütsch" entschieden. ©VOL.AT
Klaus - Volksabstimmung zum „Hinteren Tschütsch“: Knapp 70 Prozent der Wähler für Umwidmung in Bauland.
Vorgeschichte "Hinterer Tschütsch"
Klaus: Die Wogen gingen hoch

Das Votum in der Vorderland-Gemeinde Klaus fiel eindeutig aus: 68,5 Prozent der Wähler haben sich am Sonntag bei einer Volksabstimmung für die teilweise Rückwidmung der 22.000 Quadratmeter großen Freifläche „Hinterer Tschütsch“ in Bauland ausgesprochen. Ein millionenschwerer Rechtsstreit zwischen Gemeinde und Grundeigentümern scheint damit beendet zu sein. Mehr als jeder zweite Stimmberechtigte schritt zur Wahlurne.„Ich bin sehr froh und dankbar darüber, dass wir jetzt so ein klares Ergebnis haben“, freut sich Bürgermeister Werner Müller über den aus seiner Sicht positiven Ausgang der Volksabstimmung. Die Gemeinde könne nun „aus finanzieller Sicht wieder sicherer in die Zukunft blicken“. Müller hatte im Vorfeld der Abstimmung immer wieder auf die drohenden Entschädigungszahlungen in Millionenhöhe hingewiesen und schloss im Falle eines verlorenen Prozesses auch Gebührenerhöhungen und Investitionsstopps nicht aus.

„Drohszenario gab Ausschlag“

„Dieses Drohszenario“, meinte ein enttäuschter Martin Brugger von der Initiative „Rettet den Tschütsch“, habe letztlich den Ausschlag für dieses doch sehr eindeutige Ergebnis gegeben. Brugger bleibt dabei: „Die Umwidmungspläne widersprechen unserer Meinung nach den Richtlinien des Raumplanungsgesetzes.“ Er sei gespannt, wie das Land dazu stehe. Darüber hinaus bezweifelt der Sprecher der Initiative, dass am „Hinteren Tschütsch“ – wie vom Bürgermeister angekündigt – nur acht bis zehn Häuser gebaut werden dürfen.

Müller hält dagegen: „Dass mehr gebaut wird, kann ich tausendprozentig ausschließen.“ Die Gemeinde halte sich nach wie vor an die Bebauungsstudie aus dem Jahr 1995. Damit sei auch der „nachhaltige Schutz der sensiblen Gebiete“ im Hinteren Tschütsch gegeben. Zudem, so der Bürgermeister, würden alle Spazier- und Wanderwege erhalten bleiben.

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