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Hinter die Kulissen von „Kino vor Ort“ geblickt: Michael Seidler im Interview

Ohne dem sympathischen Michael Seidler läuft weder Ton noch Bild im Kino vor Ort im Domino.
Ohne dem sympathischen Michael Seidler läuft weder Ton noch Bild im Kino vor Ort im Domino. ©B. Koeck
Frastanz. (BK) Der Frastner Michael Seidler ist nicht nur Musikpädagoge und Erziehungswissenschaftler, sondern zäht im Hintergrund der beliebten europäischen Filmreihe „Kino vor Ort“ im Domino s’Hus am Kirchplatz sämtliche Fäden.
Impressionen aus Kino vor Ort

Das kleine aber feine „Kino vor Ort“, welches Monat für Monat auserwählte Filmhits im Dachgeschoss des Dominos präsentiert, ist kaum mehr wegzudenken aus der Schneggahüslergemeinde. Michael Seidler stand für ein Interview bereit und lässt etwas hinter die Kulissen blicken.

Vol.at: Wie lange bist du schon bei Kino vor Ort dabei?

Michael Seidler: Von Anfang an, also seit 2012. Im Oktober 2016 haben wir mit der 5. Filmreihe begonnen.

Vol.at: Was fasziniert dich persönlich an der europäischen Filmreihe?

Seidler: Persönlich fasziniert mich immer wieder, wie vielfältig und kreativ der Europäische Film ist. Auch beim Publikum kann man diese Begeisterung spüren.

Vol.at: Gab es auch schon ein technisches Hoppala bzw. welches Erlebnis blieb dir bis heute in Erinnerung?

Seidler: Natürlich gab und gibt es immer wieder technische Probleme. Gottseidank bekam dies das Publikum nie zu spüren. Es gibt immer wieder Probleme mit dem Beamer: Er schaltet sich „aus heiterem Himmel“ selbst ab. Laut Lieferfirma ist dies auf die extrem steile Neigung des Beamers zurückzuführen. Leider haben wir aus Platzgründen keine andere Möglichkeit.

Vol.at: Gib es auch einen Film, der dir bislang in Erinnerung blieb? Welcher und wovon handelt er?

Seidler: Eigentlich sind mir einige interessante Filme in Erinnerung geblieben. Besonders die Komödie „Monsieur Claude und seine Töchter“. An diesem Abend war auch das Domino zum Bersten voll.

Vol.at: Was macht für dich einen guten Film aus?

Seidler: Es werden wohl dieselben Kriterien sein wie: Was macht einen guten Song aus? Generell sollte der Zuschauer oder der Zuhörer von Anfang an von der Story gefesselt werden. Weiters sollte die Spannung bis zum Schluss gehalten werden. Besonders gut zu beobachten ist, dass Komödien sehr gut ankommen. Ich denke mir, der Zuschauer möchte einfach gut unterhalten werden und mit einem guten Gefühl nach Hause gehen.

Vol.at: Wie könnte Kino vor Ort noch verbessert werden?

Seidler: Eventuell einen neuen Platz für unseren widerborstigen Beamer finden (lacht). Die Reihe hängt natürlich ganz stark von den angebotenen und verfügbaren Filmen ab. Es sollte für alle etwas dabei sein. Laut unserem Publikum sind die Stühle sehr unbequem.

Zur Person:

Michael Seidler
Geboren am 23. April 1969 in Feldkirch
Beruf: Musikpädagoge und Erziehungswissenschaftler
Hobby: Rockmusik bzw. Musik im Allgemeinen

Das schätze ich an Vorarlberg: Dass wir in Wohlstand und Sicherheit leben können. Wir jammern auf sehr hohem Niveau.

 

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