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Hilfsorganisationen machen gemeinsame Sache

Eine gemeinsame nationale Plattform bildeten acht große Hilfsorganisationen, die derzeit in den Katastrophengebieten im Einsatz stehen.

Die Gruppen haben gemeinsame Kriterien erarbeitet, in welcher Form den betroffenen Menschen in den Hochwassergebieten geholfen werden kann. U.a. wird gemeinsam mit dem ORF unter dem Kennwort „Hochwasser Soforthilfe“ in Radio- und Fernsehprogrammen, im Teletext und auf ORF-ON auf das Spendenkonto PSK 90.008.108 sowie auf die kostenlose Telefonhotline 0800/215-215 hingewiesen.

Der Arbeitsgemeinschaft gehören Rotes Kreuz, Caritas, Diakonie, Samariterbund, Volkshilfe, Kinderfreunde, Hilfswerk Austria und Katastrophenhilfe Österreichischer Frauen an. Um rasch und unbürokratisch zu helfen, erhält jede Organisation eine Akontozahlung von 100.000 Euro, gab der ORF in einer Aussendung bekannt. Ein Vergabebeirat wird über den weiteren Einsatz der Spendengelder entscheiden. Verwaltungskosten werden aus Spendengeldern nicht finanziert – jeder Cent geht direkt an die Hochwasseropfer in Österreich.

Seit dem Start der „Hochwasser-Soforthilfe“ des ORF am vergangenen Montag wurden bis gestern Abend 5,4 Millionen Euro an den Spendentelefonen angemeldet. In den nächsten Tagen erhalten alle 50.000 Anrufer von der Post AG Erlagscheine zugesendet, mit denen auf jedem Postamt gebührenfrei eingezahlt werden kann.

Bei dem Sender Ö3 sind bisher Warenspenden von Firmen im Wert von 6,3 Millionen Euro zugesagt worden. Auch diese Spenden werden von der eben gegründeten Arbeitsgemeinschaft übernommen und an Not leidende Menschen weitergegeben. Am Mittwochnachmittag ist der erste Transport mit Sachspenden in die Krisenregion geliefert worden. Zehn der insgesamt 30 gespendeten Waschmaschinen der Firma Miele und drei Paletten mit Pyjamas und wärmenden Bekleidungsartikel der Firma Palmers wurden in das Rote Kreuz-Lager nach Korneuburg transportiert.

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