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Hilfe von UNO-Inspektoren

UNO-Chefinspektor Hans Blix hat den USA und Grossbritannien die Hilfe der UNO-Inspektoren bei der Bewertung des angeblichen irakischen Massenvernichtungsprogrammes angeboten.

Ein neuer Einsatz in Irak sei für die UNO in zwei Wochen möglich.

Er glaube, dass beide Länder ab einem gewissen Stadium wünschten, dass ihre Funde auf internationaler Ebene glaubwürdig bestätigt werden, sagte Blix dem britischen Radiosender BBC. Dafür kämen die Kontrolleure in Frage, die von der ganzen Welt als glaubwürdig betrachtet würden.

Blix hatte sich zuvor bereits im deutschen Nachrichtenmagazin „Spiegel“ für die Rückkehr der Waffenkontrolleure ausgesprochen. Washington lehnt eine Diskussion darüber bislang ab. Die US-Streitkräfte führten noch immer eine Militäraktion in Irak aus, sagte eine Sprecherin der US-Regierung dazu.

Die US-Regierung will dafür 1000 eigene Spezialisten zur Suche nach Massenvernichtungswaffen nach Irak schicken, wie der US-Fernsehsender CNN unter Berufung auf Beamte im Pentagon sagte.

Zu der Gruppe, die wahrscheinlich von einem General angeführt werde, sollen Militärexperten, Geheimdienstleute, zivile Wissenschafter und private Auftragnehmer gehören. Eine Vorhut der Gruppe halte sich bereits in Irak auf. Die gesamte Organisation solle in wenigen Wochen einsatzbereit sein.

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