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Hightech-Socken machen Fitness Coaches Konkurrenz

Smarte Socke: Ein angebrachter Sensor analysiert Bewegungsdaten.
Smarte Socke: Ein angebrachter Sensor analysiert Bewegungsdaten. ©YouTube (Screenshot)
Wer genaue Analysen über sein Workout bekommen möchte, wird mit den smarten Socken - genannt "Sensoria Fitness Socks" - wahrscheinlich gut bedient sein.
Sensor-Fitness

Entwickelt wurden die Hightech-Textilien von Heapsylon. Sie sind mit speziellen Textil-Sensoren ausgestattet, die via Bluetooth an dem beigefügten Knöchelring die Fitness verfolgen und das Smartphone mit allen nötigen Daten über die Aktivität des Nutzers versorgen.

Das System zählt dabei die Schritte, die Distanz, die Geschwindigkeit sowie die verbrannten Kalorien. Zudem fungieren die Socken als virtueller Coach und warnen den User mithilfe der dazugehörigen App, welche Wege schlecht zum Joggen sind. Am 20. Juni werden die Socken für umgerechnet 112 Euro erwerbbar sein.

Neuer Rekord als Motivation

“Diese Innovation ist zum Teil ein effektives Tool zur Trainingskontrolle. Wenn die App beispielsweise angibt, welche Wege der Nutzer beim Laufen vermeiden soll, dann kann das aber eventuell auch einschränkend wirken. Außerdem ist es oft nicht schlecht, auch auf unebenem Boden zu laufen”, schildert Personal Trainer Markus Redlberger im Interview mit pressetext. Grundsätzlich sei nichts besser, als barfuß zu joggen. Die hohen Fersensohlen der anfänglichen Sportschuhe waren beispielsweise kontraproduktiv, da das normale Abrollverhalten des Fußes gestört wurde.

Motivierend können die smarten Socken dem Experten zufolge aber sehr wohl sein. “Wenn dem Sportler angezeigt wird, wie viele Kalorien er verbraucht hat, dann versucht er die Zahl beim nächsten Mal zu toppen und einen neuen Rekord aufzustellen”, führt Redlberger aus.

Individuelle Kontrolle nicht möglich

Welche Zielgruppe die smarten Socken besonders ansprechen, wird sich noch zeigen – dem Personal Trainer zufolge sind diese jedoch vor allem für Anfänger eine gute Trainingsmethode. “Die Profis wissen bereits genau, wo und wie sie am besten trainieren”, sagt er.

Laut Redlberger versuchen viele derartige Geräte und Apps, die Personal Trainer zu ersetzen. “Viele davon sind auch nützlich, aber eine App weiß nicht über die Kondition, die Herzfrequenz sowie den Herzkreislauf des Sportlers Bescheid und kann somit eine individuelle Kontrolle nicht gewährleisten”, schließt der Spezialist ab. (pte Austria)

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