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Hier bringt ihn die Cobra in die Zelle

(VN) Feldkirch - Cains Peiniger ist vorerst nicht vernehmungsfähig, er sitzt jetzt in Feldkirch.
Exklusiv: Milosav M. von Cobra nach Feldkirch überstellt
Video: Milosav überstellt
Schwendinger im VOL Live-Interview
Bilder: Milosav M. in JA Feldkirch
Die ersten Bilder aus Feldkirch

Freitag, 15.14 Uhr. Die Männer von der Cobra führen den unscheinbaren Mann (mit den im Vergleich mit den Fahndungsfotos überraschend dunklen Haaren) aus dem Polizeiauto mit verdunkelten Scheiben direkt ins Gefangenenhaus. Der 26-Jährige trägt Hausschlapfen, Jogging­anzug – und Handschellen. Milosav M. ist am Freitag überraschend früh von der Schweiz an die österreichischen Behörden ausgeliefert worden. Verhören konnte ihn die Mordkommission des Landeskriminalamtes aber noch nicht: der dringend Tatverdächtige ist laut ärztlichem Urteil derzeit nicht vernehmungsfähig. Sowohl körperliche als auch psychische Gründe sprächen dagegen. „Wir können derzeit nicht abschätzen, wann der Verdächtige vernommen werden kann“, sagt Norbert Schwendinger, Chef der Mordkommission. Unterdessen wurde auch das Fluchtauto, ein alter Honda Shuttle, von der Spurensicherung untersucht. Milosav M. war wie in den VN berichtet am Mittwoch in der Schweiz nach mehrtägiger Flucht gefasst worden. „Das Gerücht, wonach es auf der Flucht einen Komplizen als Helfer gab, haben sich nicht bestätigt“, so Schwendinger.

Erste Anzeige eingelangt

Wie berichtet hat der Kinderschutzverein Luca die Vorarlberger Jugendwohlfahrt angezeigt – wegen unterlassener Hilfeleistung und Amtsmissbrauch. „Es ist abermals zu befürchten, dass Jugendamt und Behörde versuchen, sich aus der Affäre zu ziehen“, sagt Bernhard Haaser, der dem Verein vorsteht. Haasers Sohn Luca starb 2007 an den Folgen schwerer Misshandlungen. Staatsanwalt Heinz Rusch bestätigte am Freitag das Einlangen der Anzeige. Die Ermittlungen wird die Korruptionsstaatsanwaltschaft führen. Das BZÖ kündigte ebenfalls eine Anzeige an. Milosav M. wird verdächtigt, vor exakt einer Woche seinen dreijährigen Stiefsohn Cain erschlagen zu haben. Cains sechsjähriger Bruder, der offenbar die Tat mitansehen musste, ist weiterhin – wie die zur Tatzeit abwesende Mutter (24) – im LKH Bregenz in ärztlicher Behandlung.

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