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Höhere Mineralölsteuer - Nicht nur negativ

Dornbirn - Mit dem Jahr 2011 ist die Mineralölsteuer in Österreich angehoben worden. Folglich ist der Benzin auch teurer geworden. VOL Live hat sich dafür interessiert, ob es nur eine schlechte Nachricht für die Autofahrer und den Tanktourismus ist. Auskünfte darüber konnte der Geschäftsführer des Energieinstituts Vorarlberg, Adolf Gross, geben.
VOL Live sprach mit Adolf Gross

Ob die Anhebung der Mineralölsteuer eine gute oder schlechte Neuerung ist, ist laut Adolf Gross Ansichtssache. Für ihn ist eine längst überfällige Maßnahme. „Der Benzinpreis ist mit vier Cent je Liter bescheiden angehoben worden, das mache bei einem durchschnittlichen Autofahrer 30 Euro im Jahr aus. Allein durch sparsame Fahrweise könnten 15 bis 20 Prozent Treibstoff eingespart werden“, sagt er im VOL Live Interview. Laut Gross ist die Grundidee der Anhebung, dass die Leute vom Pkw auf alternative Verkehrsmittel umsteigen.

Auf den Tanktourismus wird es sich laut Gross kaum auswirken. Der Benzinpreis und der Mineralölpreis sei in Österreich nach wie vor immer noch niedriger als in Deutschland. Der Tanktourismus werde in der Energiebilanz mittlerweile auch extra ausgewiesen. „Ich fürchte nicht, dass es spürbare Wirkungen geben wird, die uns unseren Kyoto Protokoll Zielen näher bringen. Dazu müsste man ambitionierter mit der Mineralölsteuer arbeiten und die Mehreinnahmen für den Klimaschutz verwenden. Der Verkehr selber ist seit Beginn des Kyoto Protokolls im Jahr 1990 um etwa 55 Prozent gestiegen. Wir sind also jenseits aller Ziele“, sagt Gross.

Eine notwendige Maßnahme um den Verkehr einzuschränken ist für ihn eine höhere Anhebung der Benzinpreise. Das dürfte allerdings nicht von heute auf morgen gemacht werden, sondern geplant und schrittweise. Gleichzeitig müsste das Mobilitätsangebot erweitert werden. Um wie viel der Preis angehoben werden muss, damit ein Umschwung kommt, konnte Gross nicht beantworten.

VOL Live sprach mit Adolf Gross

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