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Heuer sollen die Kufen "glühen"

Alter Zweier, neuer Vierer – Vorarlbergs Top-Bobpilot Jürgen Loacker hofft dieses Jahr auf schnelles Material.

Wenn ein Bob mit Geschwindigkeiten von 130 Stundenkilometer im Eiskanal an den Zuschauern vorbeidonnert, sind die Schlitten nur durch ihre Farbe und die Werbeaufschriften zu unterscheiden. Doch jeder der bis zu 630 Kilogramm schweren Schlitten hat sein Geheimnis. Techniker und Ingenieure „zaubern” Jahr für Jahr immer ausgefallenere Modelle aus dem „Hut”. Kein Wunder also, dass ein Weltklasse-Vierer mit rund 60.000 Euro bzw. ein -Zweier mit knapp 40.000 Euro teurer ist als ein Mittelklasse-Auto. Jürgen Loacker wird beim Weltcupauftakt am Wochenende in Winterberg keine solche Hightech-Kiste steuern. Vorarlbergs einziger Fahrer im Weltcup setzt aus finanziellen Gründen seit Jahren auf die Marke „Eigenbau”.

In die Top Ten fahren

Der bei der dritten Station des Weltcups am 14. Dezember in Igls 34 Jahre alt werdende Götzner hofft dennoch, mit seinen Schlitten in dieser Saison konkurrenzfähig zu sein. „Ich will im Zweier und Vierer in die Top Ten fahren und nach Möglichkeit Wolfgang Stampfer die nationale Krone streitig machen”, betonte Loacker. Besonders die Testfahrten mit den unter Mithilfe des Wolfurter Seilbahnherstellers Doppelmayr hergestellten Kufen stimmen Loacker optimistisch, in seiner bereits achten Weltcupsaison als Pilot endgültig den Durchbruch zu schaffen. „Im Vorjahr habe ich Rang 19 im Zweier und obwohl ich bei vier Rennen nicht gestartet bin Platz 18 im Vierer im Gesamtweltcup erreicht. Heuer will ich einen Schritt nach vorne machen”, meinte der Götzner. Keinerlei Probleme bereitet Loacker der im Sommer 2007 zugezogene Kreuzbandriss im linken Knie. „Bei den Athletiktests Ende Oktober in Rif habe ich fast keine Schmerzen verspürt. Das Knie wird von Tag zu Tag stabiler, und selbst bei Kniebeugen mit über 200 kg auf der Hantel verspüre ich nichts. Lediglich bei ruckartigen Seitwärtsbewegungen muss ich aufpassen.” Keine Sorgen macht sich der HLSZ-Sportler auch wegen der zunehmenden Zahl an Dopingsündern im Bobsport. „Meine letzte unangemeldete Trainingskontrolle war Ende Sommer, und vergangenen Winter musste sich dreimal im Weltcup zur Kontrolle. Ich habe keine Probleme damit, und was andere machen, da­rüber erlaube ich mir kein Urteil”, so Loacker.

 

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