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„Herbstzeitlose“ helfen der Palliativstation

Scheckübergabe: v.li. Prim. Dr. Günter Höfle, Dir. Dietmar Hartner, Brigitte Mathis, Margit Fleisch und OA Dr. Otto Gehmacher .
Scheckübergabe: v.li. Prim. Dr. Günter Höfle, Dir. Dietmar Hartner, Brigitte Mathis, Margit Fleisch und OA Dr. Otto Gehmacher . ©F. Tschabrun
Sulz, Hohenems. Der gemeinnützige Verein „Hilfe für Andere – die Herbstzeitlosen“ betreibt seit Oktober 2016 an der Müsinenstraße in Sulz einen Verkaufsraum, in dem auserlesene und qualitativ hochwertige Antiquitäten und andere schöne Dinge verkauft werden.


Die fünf „Herbstzeitlosen“ Margit Fleisch, Brigitte Mathis, Annelies Scherrer, Rosa Hausteiner und Carin Summer, die seit neuestem auch von Elke Herburger und Angelika Konzett unterstützt werden, sind mit großem Einsatz und viel Freude ehrenamtlich tätig und unterstützen mit dem Erlös karitative Vereine und Institutionen. Auch in Notfällen wird immer wieder schnell und unbürokratisch geholfen. Nach großzügigen Spenden an die Krebshilfe oder „Geben für Leben“ in den letzten Jahren wurde heuer entschieden, eine Spende von 4.000 Euro der Palliativstation in Hohenems zu widmen.
Die feierliche Scheckübergabe fand Ende Juni im Beisein von Chefarzt Prim. Dr. Günter Höfle, Direktor Kh-Bw. Dietmar Hartner und dem leitenden OA Dr. Otto Gehmacher statt. Letzterer kündigte an, mit der doch beträchtlichen Summe das Angebot der Musiktherapie auf der Palliativstation um weitere zwei Wochenstunden auszubauen. Damit sei auch gewährleistet, dass die Spende auch wirklich den Patienten der Palliativstation zu Gute komme.

Diese besteht seit dem Jahre 2003 und wurde nach der Generalsanierung und der Aufstockung von zehn auf 16 Betten um insgesamt 3, 28 Millionen Euro Anfang des Vorjahres feierlich eröffnet. Wurden bei der Inbetriebnahme von 16 Jahren fast nur Krebspatienten behandelt, so seien mittlerweile auch Patienten mit schweren Lungenerkrankungen wie COPD im Endstadium, mit fortgeschrittener Herzschwäche, Leberzirrhose oder neurologischen Erkrankungen auf der Station, so Stationsleiter Dr. Otto Gehmacher. Zudem erfülle die Station auch eine wichtige Aufgabe als palliatives Kompetenzzentrum in der Ausbildung von Ärzten und Pflegepersonal, in der Wissensvermittlung und durch die enge Kooperation mit dem mobilen Palliativteam. (TF)

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