Herbstputz an der Dornbirner Ach

Groß und Klein war im Einsatz für eine saubere Umwelt.
Groß und Klein war im Einsatz für eine saubere Umwelt. ©Martin Vogel
Engagierte Bürger sagten dem Müll beim „River Clean Up“ den Kampf an.
Erster Dornbirner River Clean Up

 

Dornbirn. Fahrradfelgen, Grillroste, Babywindeln, Bierflaschen, Kleidungsteile und jede Menge Plastik – über den Sommer hat sich ganz schön viel Müll entlang der Dornbirner Ach angesammelt. Mit dem ersten River Clean Up in Dornbirn setzten nun engagierte Bürger auf Einladung des Alpenschutzverbands ein Zeichen gegen Littering und Müllvandalismus.

Spontan mitmachen

Freiwillige Helfer, darunter Pensionisten sowie Eltern mit Kindern trafen sich am Freitag beim Alpenvereinshaus Dornbirn neben der Karrenseilbahn Talstation zur gemeinsamen Müllsammelaktion. Ausgestattet mit Greifzangen, Handschuhen und Müllsäcken sammelten sie an der Furt, im Bereich des Conrad Sohm, beim Gütle und der Eisenbahnbrücke das auf, was andere in den Sommermonaten achtlos weggeworfen oder einfach liegengelassen haben. „Ich habe zufällig in der Heimat von der Aktion gelesen und es hat mich interessiert. Ich hasse es, wenn jemand Müll wegschmeißt. Ich finde es sinnvoll, wenn solche Aktionen organisiert werden und man dabei spontan mitmachen kann“, meinte Günter Grabher, 62 Jahre, aus Dornbirn. Ihm, so wie vielen anderen, liegt eine saubere Umwelt am Herzen.

600 Liter Müll

Von einer „sauberen Leistungsbilanz“ sprach Markus Petter vom Alpenschutzverband Vorarlberg im Anschluss an die Aktion. Zehn volle 60 Liter Säcke wurden gefüllt mit Littering Müll, Restmüll und Sperrmüll abgegeben. Auch Mitorganisatorin Andrea Fercher war mit dem Ergebnis zufrieden und freute sich, die engagierten Müllsammler dank der Unterstützung spendierfreudiger Sponsoren zu einer kleinen Jause einladen zu können.

 

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