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Herbstliche Klangwolke

©Christof Egle
Musikverein Altenstadt traf auf Thomas Gansch und Zoltan Kiss.
Herbstkonzert Musikverein Altenstadt

 

Feldkirch. Dass der 1862 gegründete Musikverein Altenstadt nicht nur eine alltägliche Blasmusikgruppe ist, beweisen nicht nur die zahlreichen Auszeichnungen für die Musiker rund um Kapellmeister Markus Lins, sie beeindrucken und überraschen Fans sowie vor allem eher zufällige Zuhörer auch gerne mit ihrer Mischung und Tradition. Wohl weniger bekannt ist, das Gerücht, dass die endgültige Auswahl und Reihenfolge der Stücke des großen Herbstkonzerts, erst tags zuvor zu späterer Stunde in einem Feldkircher Lokal getroffen wurde. Eine leicht ironische Frage sei an dieser Stelle erlaubt: Gehört diese Spontanität bei den Altenstädter Musikern dazu, und was bieten sie dem Publikum erst bei früherer Vorbereitung?

Verstärkt wurde das 60-köpfige Orchester im Montforthaus jedenfalls von zwei exzellenten Solisten. Zum einen vom österreichischen Star Trompeter Thomas Gansch (Gansch&Roses), der dann auch gleich die charmante Moderation des Abends übernahm und vom ungarischen Posaunisten Zoltan Kiss, von Gansch humorvoll-despektierlich als Rein-Raus-Trompeter angekündigt. In einer Symbiose des mächtigen Altenstädter Klangkörpers mit den beiden Instrumental Virtuosen verzauberte man das Publikum, darunter auch Vizebürgermeister Wolfgang Matt, Ortsvorsteher Josef Mähr sowie Stadträtin Marlene Thalhammer. Manch jüngere Zuhörerin überkam, ganz im Stil eines Boy Band Konzerts, Groupie Gefühle, welche sich in schrillen Begeisterungsschreien ausdrückten.

Das Konzert überzeugte restlos, beim anschließenden Ausklang traf man nur verzückte Besucher: „Der Abend war einfach ein reinster musikalischer Genuss“, drückte es ein sichtlich gerührter, älterer Herr passend aus.

Bereits am 4. Dezember gestaltet der Musikverein den Seelensonntag in der Pfarrkirche Altenstadt, im März (genauer Termin ist noch offen) folgt dann das Frühlingskonzert. CEG

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