Heras ungefährdet voran

Erstmals ist am Donnerstag auf der 18. Vuelta-Etappe eine Fluchtgruppe am Ziel angekommen. Den Etappensieg in Avila sicherte sich der Däne Nicki Sörensen. Roberto Heras fährt dem viertem Gesamtsieg entgegen.

Sörensen behielt im Spurtduell mit dem Spanier Javier Pascual Rodriguez die Oberhand. Dessen Landsmann Roberto Heras fährt hingegen weiterhin mit 4:30 Minuten vor seinem ersten Verfolger Denis Mentschow (RUS) als erster Radsportler überhaupt seinem vierten Gesamtsieg bei der Spanien-Rundfahrt entgegen. Die entscheidende Attacke des Tages hatte mit Jose Garcia Acosta ein weiterer Iberer bei der letzten von fünf Bergewertungen des 197 Kilometer langen Teilstückes mit Start und Ziel in Avila gesetzt. Garcia Acosta wurde dafür allerdings nur mit Etappenplatz drei und 22 Sekunden Rückstand belohnt. Das Hauptfeld mit allen Favoriten kam 3:58 Minuten hinter Sieger Sörensen, der gemeinsam mit Peter Luttenberger für das dänische Team CSC fährt, in der Stadt 110 km westlich von Madrid an.

In der spanischen Hauptstadt geht die 60. Auflage der “Vuelta a Espana” am Sonntag zu Ende. Davor wartet allerdings am Samstag noch ein 38,9 Kilometer langes Zeitfahren, das in der Gesamtwertung wohl nur noch über die Ehrenplätze hinter Heras, der einen Titel-Hattrick im Visier hat, entscheiden wird. Hinter Mentschow folgen die Spanier Carlos Sastre (+ 4:50 Min.) und Francisco Mancebo (+ 5:48). Letzterer attackierte erneut, rettete drei Sekunden auf seine Mitkonkurrenten ins Ziel Die drei Österreicher Andreas Matzbacher (63./+ 20:27), Rene Haselbacher (113.) und Bernhard Kohl (119./beide + 23:03) erreichten es mit mehr als zwanzig Minuten Rückstand.

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Vuelta 2005
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