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Heras hält Spitze souverän

Der Spanier Carlos Garcia Quesada hat am Mittwoch die 17. Etappe der Spanien-Radrundfahrt im Alleingang gewonnen. Im Gesamtklassement gab es vier Tage vor dem Ende der 60. Vuelta keine Veränderungen.

Der 27-jährige Comunidad-Valenciana-Profi Quesada, der seinen vierten Saisonsieg feierte, kam auf dem mit drei Anstiegen gespickten Tagesabschnitt über 165 Kilometer von Espinar nach La Granja de San Ildefonso mit 46 Sekunden Vorsprung auf Francisco Mancebo ins Ziel. Santos Gonzalez (+48 Sekunden) komplettierte den spanischen Dreifach-Erfolg. Für Quesada war es der erste Tagessieg bei einer großen Tour. Sein Team Comunidad Valenciana (ehemals Kelme), das nicht zu den ProTour-Rennställen gehört, bejubelte bereits den zweiten Etappen-Triumph bei der diesjährigen Vuelta.

1:40 Minuten später als Quesada erreichten der spanische Gesamt-Spitzenreiter Roberto Heras und sein russischer Verfolger Denis Mentschow das Ziel. Im Gesamtklassement gab es vier Tage vor dem Ende der 60. Vuelta keine Veränderungen. Heras führt weiter 4:30 Minuten vor Mentschow und 4:50 Minuten vor Carlos Sastre. Nach 2000, 2003 und 2004 wird Heras somit die Vuelta voraussichtlich zum vierten Mal für sich entscheiden.

Für die Österreicher lief es am Mittwoch weniger gut. Andreas Matzbacher (Lampre-Caffita) wies als 60. 16:08 Minuten Rückstand auf. T-Mobile-Fahrer Bernhard Kohl rollte als 120. (+ 22:34 Min.), Gerolsteiner-Profi Rene Haselbacher als 137. und Vorletzter (+ 26:49) ins Ziel.

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