Helfen zu können, bereitet mir große Freude

Die Arbeit im Rahmen ihres sozialen Jahres macht Lisa Hämmerle große Freude, auch wenn es derzeit viele Einschränkungen gibt.
Die Arbeit im Rahmen ihres sozialen Jahres macht Lisa Hämmerle große Freude, auch wenn es derzeit viele Einschränkungen gibt. ©Hämmerle
Lisa Hämmerle absolviert ihr soziales Jahr beim FC Lustenau 1907.
Helfen zu können, bereitet mir große Freude

Lustenau. Nach der Matura am Sportgymnasium Dornbirn war für Lisa Hämmerle ganz klar, „bevor es ans Studieren geht, möchte ich noch ein Jahr im Ländle bleiben“. Da die junge Lustenauerin und begeisterte Fußballerin später im Sozialbereich arbeiten möchte, lag die Idee nahe, ein soziales Jahr beim FC Lustenau 19707 zu absolvieren. „Da ich auch öfters bei den Fußballcamps beim FC Lustenau mitgeholfen habe, kam das Angebot beim Lernclub07 ein soziales Jahr zu machen, genau richtig“, erklärt sie.

Frauenpower am Ball

Seit knapp sechs Jahren spielt sie in der FCL-Damenmannschaft und seit 2019 engagiert sich die 18-Jährige zudem noch als Trainerin in der U13-Mädchenmannschaft. Die Arbeit mit dem Nachwuchs bereitet Lisa große Freude. „Ich freue mich auf jedes Training und es macht einfach Spaß mein Können an die Mädels weiterzugeben. Außerdem kann ich beim Fußball wunderbar abschalten, sobald ich den Platz betrete und das ist auch was mir am Sport am meisten gefällt“, betont sie. Vor allem die Fortschritte der Mädchen zu beobachten und wie das Team mehr und mehr zusammenwächst, geben der jungen Nachwuchstrainerin enormen Ansporn – und, dass der Mädchenfußball im Allgemeinen noch mehr Anerkennung erhält.

Betreuung im Lernstüble

Dieses Engagement kann Lisa Hämmerle seit vergangenem Herbst nun auch noch im Lernclub07 ausleben: „Hier unterstütze ich die Kinder bei ihren Problemen in der Schule und helfe ihnen sich zu verbessern.“ Im Rahmen ihres sozialen Jahres betreut sie die Kinder, die dreimal wöchentlich zum Hausaufgaben machen, lernen und Vorbereitungen für Schularbeiten und Tests in das „Lernstüble“ kommen. „Es wird aber auch gespielt, gebastelt und natürlich – wenn möglich – viel gekickt“, lacht die junge Frau. Zudem gehören organisatorische Angelegenheiten wie z.B. Spielvorbereitungen zu ihrem Aufgabenbereich. „Wenn es dann endlich wieder mal ein Match gibt!“, bedauert sie und: „Leider ist momentan nicht sehr viel möglich, was Fußballspielen angeht.“

Zusammenhalt und Optimismus sind jetzt gefragt. Genau das schätzt Lisa auch so an ihrem Verein: „Ich fühle mich beim FC Lustenau so wohl, weil der Verein wie eine große Familie ist, die immer zusammenhält und durch alles gemeinsam geht.“ Beste Voraussetzungen also, die Corona-Krise gut zu überstehen.

 

Zur Person:

Lisa Hämmerle

Geb. 24.8.2002

Beruf: Freiwilliges Soziales Jahr

Wohnort: Lustenau

Familie: ledig (in einer Beziehung)

Hobbys: Fußball spielen, mit Freunden etwas unternehmen

Lebensmotto: Always believe in you.

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