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Heimische Betriebe sichern Arbeitsplätze

Schnepfau – Bei einem Besuch in Schnepfau konnte sich Landtagspräsidentin Bernadette Mennel kürzlich von der guten Kooperation der Wäldergemeinde mit den Nachbargemeinden überzeugen.

Neben Betriebsbesuchen und einem Informationsaustausch mit Bürgermeister Josef Moosbrugger und Mitgliedern des Gemeindevorstandes stand Mennel auch der Schnepfauer Bevölkerung im Rahmen einer Sprechstunde zur Verfügung.

Die rund 480 Einwohner zählende Gemeinde besteht aus den drei Ortsteilen Hirschau, Schnepfau und Schnepfegg. Stark bäuerlich orientiert zeichnet sich Schnepfau durch einen hohen Wohn- und Erholungswert aus.

Von den 15 in Schnepfau ansäßigen Unternehmen besichtigte Landtagspräsidentin Mennel die Tischlerei Rüscher und den Steinbruch der Firma Rüf. Die Tischlerei Rüscher wird von den drei Brüdern Christian, Heinz und Tone geführt. Mit 18 Mitarbeitern, davon fünf Lehrlingen, werden hochwertige Produkte erzeugt. Die Tischlerei Rüscher ist auch Mitglied im Werkraum Bregenzerwald, der Plattform für das Neue Handwerk. “Der Werkraum setzte neue Maßstäbe in Qualität und Vermarktung und hat längst weit über die Talschaft hinaus Bedeutung für die Handwerkskunst erlangt”, so LTP Mennel.

Das Auer Bau- und Transportunternehmen Rüf betreibt den Steinbruch in Schnepfau. Hauptsächlich werden hier Wasserbausteine aus Quinterkalkstein gebrochen, aber auch Bruchschotter, Flickkies und Sohlpflasterbausteine hergestellt. Mit seinen 90 Mitarbeitern ist das Unternehmen nicht nur ein wichtiger Arbeitgeber in der Region, sondern auch in der Bereitstellung von Baumaterial von Bedeutung. Der Standort des Steinbruchs beim Schnepfauer Tunnel hat den Vorteil, dass es praktisch zu keinerlei Beeinträchtigungen der Bevölkerung kommt.

Bei den Gesprächen in beiden Unternehmen wurde das Thema Fachkräfte angesprochen und auf die Wichtigkeit der Lehrlingsausbildung hingewiesen.

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