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Heiliger Ambrosius als Schutzpatron der Imker

Der Bienenzuchtverein Blumenegg lädt zum 110-Jahrjubiläum mit Ambrosiusfeier.
Der Bienenzuchtverein Blumenegg lädt zum 110-Jahrjubiläum mit Ambrosiusfeier. ©Hronek
Bienenzuchtverein Blumenegg feiert sein 110-jähriges Bestehen in der Propstei St. Gerold.  (amp) Der St. Gerolder Benediktinerbruder Raphael war mit seiner Imkerei landesweit als „Immenvater“ ein Begriff. Zahlreiche Impulse für den Bienenzuchtverein Blumenegg sind von ihm ausgegangen.

Jetzt feiert der Verein mit seinem derzeitigen Obmann August Bickel sein 110-jähriges Bestehen im Rahmen einer Ambrosius-Feier. Der Heilige Ambrosius ist der Schutzheilige der Wachszieher und Bienenzüchter. Wie die Legende erzählt, flog einst ein Schwarm Bienen dem 330 n.Ch. geborenen Ambrosius in die Wiege und ließ sich auf seinem Gesicht nieder, ohne dem Kleinen auch nur einen Stich zu versetzen. Auch die Bauernregeln kennen Sankt Ambrosius: „Zu Ambrosius man Zwiebeln säen muss“, „Ambrosius schneit oft dem Bauern auf den Fuß“ oder „Ist Ambrosius schön und rein, wird Florian milder sein“.

Imkerchor

Am Sonntag, 9. Dezember zelebriert Propst Kolumban Reichlin in der Klosterkirche den Ambrosius-Festgottesdienst, der vom Vorarlberger Imkerchor musikalisch umrahmt wird. Im Anschluss daran findet um 11 Uhr im Geroldshus ein Festakt anlässlich des Jubiläums statt, zu dem ein Bläser-Ensemble der Musikschule Blumenegg-Großwalsertal aufspielt. Den Grußworten von Bürgermeister Bruno Summer, VIV Präsident Egon Gmeiner und Regio-Obmann Josef Türtscher folgt eine Fotodokumentation über Historie und Aktivitäten des Bienenzuchtvereines Blumenegg.

 

110 Jahre

Der Bienenzuchtverein Blumenegg wurde im Jahr 1902 von 13 Imkern aus Thüringerberg, St. Gerold, Bludesch und Thüringen gegründet. Schon bald traten Personen auch aus anderen Gemeinden dem Verein bei, sodass man 1908 bereits 41 Mitglieder zählte. Die Vorteile für die Imker waren der billige Zuckerbezug zur Herbstfütterung und die gebotenen Fachvorträge. 20 Jahre lang (1971 bis 1991) prägten zwei Persönlichkeiten den Verein: Viktor Hartmann aus Thüringen als Obmann bzw. Bruder Raphael von der Propstei St. Gerold als sein Stellvertreter und Sachberater. Von 1991 bis 2004 leitete Markus Beck die Geschicke des Vereins. Unter ihm feierte der Verein im Jahr 2002 sein 100-jähriges Jubiläum. Seit 2004 ist August Bickel Vereinsobmann.

 

Derzeit 53 Mitglieder

Im Jubiläumsjahr zählt der Verein aktuell 53 Mitglieder, wobei zwei Drittel auf das Große Walsertal entfallen. Erfreulich ist die Tatsache, dass immer mehr Frauen (insgesamt gibt es bereits elf Imkerinnen im Verein) diesem Hobby nachgehen. Willkommen sind auch Jungimker, die von der Vereinsführung entsprechende Informationen und Beratung erhalten.

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