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HC Gröden schickt die VEU Feldkirch in den Urlaub

©Luggi Knobel
Nach der Niederlage im Hinspiel unterlag die Lampert-Truppe in Italien mit demselben Ergebnis und beendet die Saison

AHL, Pre Play-off, Rückspiel: HC Gröden - VEU Feldkirch 5:2 (1:0, 2:1, 2:1); Torfolge: 9:14 1:0 Mc Gowan, 33:03 1:1 (PP) Steven Birnstill, 34:36 2:1 D. Glück, 38:48 3:1 (PP) M. Wilkins, 40:27 3:2 Niklas Gehringer, 54:33 4:2 (SH) S. Pitschieler, 57:09 5:2 (SH) J. Niemela; Hinspiel: 5:2 für Gröden; Gröden mit einem Gesamtscore von 10:4 im AHL Viertelfinale

Mit der 2:5 Niederlage in Gröden scheidet die VEU im Kampf um den Einzug ins Viertelfinale aus.

Die Feldkircher zeigten eine starke Partie, blieben aber im Abschluss glücklos. Die Südtiroler, wie schon in Feldkirch effizienter, legten in der 10 Spielminute durch Goalgetter McGowan zum 1:0 vor und waren schon davor die aktivere Mannschaft. Zu Beginn hatte die VEU ein Überzahlspiel der Hausherren unbeschadet überstanden. Es gab nach dem Treffer der Furies in weiterer Folge Chancen auf beiden Seiten, die beiden Klassetorhüter Caffi und Smith hielten ihren Kasten aber bis zur Drittelsirene dicht.

Im zweiten Abschnitt kam die VEU etwas besser aus der Kabine und konnte den Druck auf die Defensive der Italiener erhöhen. Daraus resultierte auch ein Powerplay für die Montfortstädter das allerdings ungenützt blieb. Kurz danach mussten die Lampert Cracks selbst in Unterzahl antreten und die Grödner konnten so die Drangphase der VEU beenden. Auch diese Brenzlige Situation überstanden die Feldkircher unbeschadet. Kurz nach Spielmitte durfte dann Headcoach Michael Lampert sein Spezialteam zum zweiten Mal  aufs Eis schicken und diesmal waren die Montfortstädter erfolgreich. Steven Birnstill verwandelte ein scharfes Zuspiel von Kevin Puschnik aus spitzem Winkel zum 1:1 Ausgleich. Doch die Freude währte nicht lange, denn postwendend stellten die Südtiroler durch Diego Glück auf 2:1 aus Sicht der Hausherren, Sekunden davor hatte Dylan Stanley die Führung auf der Schaufel und die Hände bereits zum jubeln in der Höhe, als ein Grödenverteidiger die Scheibe von der Torlinie kratzte. Knapp vor Drittelende fing man sich in Unterzahl den dritten Gegentreffer ein. Wilkins konnte sich ungestraft im Slot breit machen und versenkte die Scheibe im VEU Kasten. Alex Caffi war ohne Chance gegen den amerikanischen Legionär der Furies.

Trotz des Treffers kurz vor dem Ende des Drittels blieb die Moral der VEU Cracks auch im letzten Abschnitt hoch. Die Feldkircher kamen mit Volldampf aufs Eis zurück und setzten sich im Angriffsdrittel fest. Der Abschnitt war gerade 27 Sekunden alt, da jubelten die Feldkircher über den Anschlusstreffer. Niklas Gehringer behielt im Getümmel vor Smith die Übersicht und traf zum 2:3. Die wohl entscheidende Szene des Spiels dann in der 55 Spielminute im VEU Powerplay. Einen Gegenstoß nutzten die Südtiroler zum vierten Treffer. Ein Schuss von Nedved konnte Pitschieler ins VEU Gehäuse lenken. Dieser Shorthander war die halbe Miete für Gröden. Der provokante Jubel von Nedved Richtung VEU Bank ließ die Emotionen kurzzeitig hochgehen, was Strafen zur Folge hatte. Über drei Minuten vor dem Ende ging Feldkirch volles Risiko und spielte ohne Keeper weiter. Als Grödens Kapitän  eine Strafe wegen Spielverzögerung aufgebrummt bekam war die Chance nochmals da für die Feldkircher. Noch waren mehr als drei Minuten auf der Uhr, aber auch ein Zweitore Manko auf dem Scoreboard. Als Niemilä bei 57:09 auf der Matchuhr, aus dem eigenen Drittel die Scheibe ins Tor beförderte, beendet er mit dem Empty Net Shorthander Feldkirchs Träume auf ein Comeback. So mussten die VEU Cracks zu ihrer letzten Heimfahrt in der Saison 2020/2021in den Mannschaftsbus steigen.

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