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Hartnäckigkeit wurde belohnt

©VOL Live/Philipp Steurer
A1-Bregenz-Manager Roland Frühstück "gewinnt" Wettstreit gegen Sarajevo und holt Risto Arnaudovski.

„Es war ein zähes Ringen und natürlich hoffe ich, dass sich die intensiven Bemühungen für uns lohnen“ – A1-Bregenz-Sportchef Roland Frühstück hat im Vorhaben, den achten Meistertitel in Serie bzw. den zehnten HLA-Triumph in der Vereinsgeschichte zu holen, zumindest abseits des Parketts einen Etappensieg gelandet. Mit Risto Arnaudovski vermeldet der Titelverteidiger rechtzeitig vor Beginn des Meister-Play-offs die Verpflichtung eines wurfgewaltigen Spielers für den linken Rückraum. Der Doppel-Staatsbürger (Mazedonien und Kroatien) ist 196 cm groß und bringt 95 kg auf die Waage. „Ich habe Risto im Vorjahr gesehen, als ich mir wegen Vedran Banic ein Spiel von Bosna Sarajevo angesehen habe. Er ist mir damals schon positiv aufgefallen, doch zu diesem Zeitpunkt hatten wir Mario Jelinic bereits unter Vertrag genommen“, erklärt Frühstück.

Disput mit dem Trainer

Nach der Verletzung von Jelinic – der Kroate zog sich im Dezember einen Einriss der Oberschenkel-Strecksehne zu und fällt bis Saisonende aus – war lange Zeit offen, ob ein neuer Spieler geholt wird. „Dabei stand die wirtschaftliche Situation im Vordergrund. Oberstes Gebot im Verein ist es, nicht mehr Geld auszugeben, als zur Verfügung steht“, betont der Handball-Professor. Als dann von der Vereinsführung grünes Licht kam und parallel dazu Banic seinen ehemaligen Teamkollegen ins Spiel brachte, gab es trotzdem Probleme. Der bisherige Klub Bosna Sarajevo verlangte eine Ablösesumme, obwohl Arnaudovski seit Oktober kein Gehalt mehr bekam. Grund dafür war eine durch persönliche Beleidigungen ausgelöste Handgreiflichkeit zwischen Arnaudovski und Coach Irfan Smajlagic im Training, worauf der Spieler in die zweite Mannschaft strafversetzt wurde. „Wenn ein Spieler drei Monate kein Geld bekommt, ist dies laut EHF-Regulativ Vertragsbruch und der Spieler kann den Verein ablösefrei verlassen. Anfang Jänner haben wir uns mit den von Risto zur Verfügung gestellten Unterlagen an den Europäischen Handballverband (EHF) in Wien gewendet. Zunächst hat es so ausgesehen, als ob der Deal platzen würde. Doch Sarajevo konnte den Vertragsbruch nicht wiederlegen und deshalb erfolgte gestern die Freigabe durch die EHF“, so Frühstück. Damit wird der Rückraumspieler bereits morgen (19 Uhr) im ÖHB-Cup-Viertelfinale gegen Margareten sein Debüt in der HB-Arena Rieden geben und darf auch im EHF-Cup (19./27. Februar) gegen Velenje eingesetzt werden. „Er ist ein kompletter Spieler und hat im Training gezeigt, dass er sowohl im Angriff und auch in der Abwehr jene Ergänzung ist, die wir dringend gebraucht haben“, meinte Bregenz-Coach Martin Liptak.

Zur Person

Risto Arnaudovski: Der Doppel-Staatsbürger feierte sein Länderspieldebüt für Mazedonien am 27. November 2010 in Skopje gegen Estland Geboren: 9. Juli 1981 in Zagreb (Cro) Größe/Gewicht: 195 cm/95 kg Familie: ledig, einen Sohn Ausbildung: Sportstudium Uni Zagreb Laufbahn: bis 2004 RK Zagreb; 2004/05: HB Luvry (Fra); 2005/06: RK Zagreb; 2006 bis 2009: RK Cakovec; 2009/10: RK Sarajevo

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