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Härtetest beim Montafon Silvretta(wo)man

Die Anstrengung ist den Teilnehmern ins Gesicht geschrieben
Die Anstrengung ist den Teilnehmern ins Gesicht geschrieben ©Hochmontafon Tourismus GmbH

Beim Internationalen Treppencup im Hochmontafon am Samstag erringt der Lokalmatador Hermann Ammann unter extremen Bedingungen die Bestzeit.

Müdigkeit, Erschöpfung und nervöse Anspannung gepaart mit Erleichterung, Euphorie und Stolz auf das eigene Leistungsvermögen: diese extreme Bandbreite an Emotionen und Stimmungen konnten die Zuseher beim heutigen Treppencup im Rahmen der Montafon Silvretta(wo)man in Partenen hautnah erleben.

Knapp 80 Hobby-Sportler sind diesem Samstag um 10.00 Uhr angetreten um sich der außergewöhnlichen Herausforderung von Europas längster gerader Treppe, der “Europatreppe 4000”, zu stellen. Von Partenen im Hochmontafon aus ziehen sich 4.000 Stufen auf den 1.730 m üNN liegenden Trominier. Im Vergleich dazu weist das Empire State Building in New York lediglich 1.578 Stufen auf. Die Anforderung an die Athleten hat es in sich: 1.500 m und über 700 Höhenmeter gilt es möglichst schnell zu überwinden. Dabei sind die extreme Steilheit der Treppe und die unterschiedliche Beschaffenheit der einzelnen Stufen – lange wechseln sich mit kurzen, hohe mit niedrigen – besonders schwierig. Zudem machte der heutige starke Regen die Treppen rutschig.

Bei den Herren konnte der Lokalmatador und zweimalige Silvrettaman Hermann Ammann aus dem Silbertal den Sieg mit einer Zeit von 21:54 Minuten erringen. Er verfehlte somit nur knapp den Streckenrekord von 20:28 Minuten. Mit dieser persönlichen Bestzeit machte er sich selbst das schönste Geschenk, feierte er doch an diesem Tag seinen 30. Geburtstag. “Die Treppe bietet durch ihre Steilheit keine Erholungsmöglichkeit, der Puls ist ständig auf 180 und man läuft vor Schmerzen wie in Trance. Der Montafon Silvretta(Wo)man Treppencup ist einer der härtesten, aber auch der schönsten Wettbewerbe des Landes, wenn nicht sogar ganz Mitteleuropas”.

Bei den Damen hatte die 39jährige Monika Carl aus dem deutschen Langenargen die Nase vorne. Sie setzte sich mit einer Zeit von 27:54 Minuten gegen ihre Mitstreiterinnen durch.

Das internationale Startfeld konnte sich sehen lassen. Insgesamt waren fünf Nationen am Start vertreten. Der jüngste Läufer Andreas Schmieger aus Deutschland war mit seinen 10 Jahren bereits das dritte Mal angetreten. Der topfite 76jährige Alois Professner aus Hard legte als ältester Teilnehmer eine Spitzenzeit von knapp über 40 Minuten vor. “Ich habe seit Juni mindestens ein- bis zweimal mal wöchentlich trainiert. Dabei bin ich die Treppe bis zu fünfmal hintereinander gelaufen.” berichtet er.

Am Sonntag geht es bei der Montafon Silvretta(wo)man mit dem Mountainbike auf die Hillclimb Strecke weiter. Vom Allwetterbad Aquarena in St. Gallenkirch führt sie über die Bergstation der Garfreschabahn zur Alpe Nova. Die Strecke ist 10 km lang, die Höhendifferenz beträgt 950 m. Ab ca. 13.00 Uhr werden die Sieger des Silvretta(wo)man als Kombinationswertung aus Mountainbike Hillclimb und und Internationalem Treppencup beim Brunellawirt auf Garfrescha in St. Gallenkirch gekürt.

Weitere Informationen: www.silvrettawoman.at

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