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„Harmonie und Ausgleich sind für mich wichtig im Bild“

Der Künstler Rudolf Lässer schöpft auch aus ganz vielen Kompositionen vergangener Eindrücke im Kopf - was in Zeiten des Lockdowns von Vorteil ist.
Der Künstler Rudolf Lässer schöpft auch aus ganz vielen Kompositionen vergangener Eindrücke im Kopf - was in Zeiten des Lockdowns von Vorteil ist. ©cth
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Der Dornbirner Künstler Rudolf Lässer blickt auf ein besonderes Jahr zurück.

Dornbirn. „Die Macht der Fantasie macht uns unendlich“, lautet ein Zitat des schottisch-amerikanischen Naturphilosophen John Muir. Der Maler Rudolf Lässer kann sich dem nur anschließen, denn trotz der zahlreichen Einschränkungen, die das Jahr 2020 bisher mit sich gebracht haben, fehlt es ihm weder an Ideen noch Inspiration für seine Werke. „Ich bin immer am Malen und es gibt nur sehr wenige Tage im Jahr, an denen ich in mein Atelier komme und nicht Lust verspüre, kreativ zu sein“, erklärt der Dornbirner, der seit 40 Jahren als freischaffender Künstler tätig ist.

Die Schönheit der Heimat entdeckt

Etwas Flexibilität war heuer auch im Hause Lässer gefragt, begibt sich der Künstler doch jährlich auf zahlreiche Reisen, um viele verschiedene Eindrücke auf die Leinwand zu bringen. Wie die meisten von uns, hat er dieses Jahr ganz intensiv Österreich und die Natur „quasi vor der eigenen Haustür“ entdeckt. „Mit dem Wohnmobil ging es einen Monat lang durch Kärnten, Steiermark und Niederösterreich und ich war wieder fasziniert, was für großartige Landschaften Österreich zu bieten hat“, erzählt er begeistert. Dementsprechend produktiv fiel diese Reise dann auch aus. Und ergänzt lachend: „Von Urlaub kann man da natürlich nicht sprechen, danach war ich regelrecht erschöpft!“.

Einzigartige Technik

Auch das Ländle wurde in zahlreichen großformatigen Aquarellen erfasst. Der Schwerpunkt lautete „Aufenthalte am Wasser“ und so begab sich „Rudl“ auf Mal-Abstecher an den Alten Rhein, den Bodensee und an verschiedene Achen in Vorarlberg. Entstanden sind dabei wieder typisch „dynamisch, sinnlich, explosive Rudolf Lässer-Werke“, die durch ihre Großformate – oft 60 x 100 cm – stets eine große Herausforderung für den Künstler darstellen.

Der Optimismus ist Rudolf Lässer trotz Corona nicht abgekommen – „schließlich hat sich für mich ja nicht so viel geändert und ich bin quasi das ganze Jahr in meinem Atelier in Quarantäne“. Trotzdem leidet auch er wie alle professionellen Künstlerkollegen unter den schwierigen Bedingungen. „Die Galerien haben geschlossen und man kann unsere Werke zum Teil ja nur virtuell sehen, vom Planen einer Vernissage gar nicht reden.“ Auch die Verkäufe der Bilder haben sich 2020 komplett geändert. „Normalerweise ist der Frühling und der Herbst die beste Zeit. Dieses Jahr kauften die Leute eher im Sommer Bilder, was daran liegen mag, dass man heuer eher auf Urlaub verzichtet hat und bei vielen das Bedürfnis da ist, das eigene Heim zu verschönern“, so Lässer. Nun hofft der Maler, dass er so bald wie möglich sein Atelier wieder öffnen kann – bis dahin kann man sich auf der Homepage www.laesser.cc auf eine virtuelle Urlaubsreise durch zahlreiche „malerische“ Landschaften aus Nah und Fern machen. Coronabedingt sind die Ausstellungsbeteiligungen im ORF und in der Galerie Aller Art in Bludenz ebenfalls nur virtuell zugänglich, in der Art Galerie im Hofsteig in Wolfurt, wird am 7.12. eröffnet. 

Kontakt bei speziellen Anfragen:

Atelier/Galerie L

Rudl Lässer, Schützenstrasse 23, 6850 Dornbirn

Tel.: 0043 (0)660 6852778

 Mail: r.laesser@gmx.at

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