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Hard: Busverbindung zur neuen Schule am See erregt die Gemüter

©Philipp Steurer; VOL.AT/Mayer
Die Busverbindung zur neuen Schule am See sorgt derzeit im Bürgerforum Vorarlberg für Empörung: Kinder müssten bei der Bushaltestelle in der Wiese stehen, zudem sei der Bus dauernd überfüllt.
Bushaltestelle "Wasserturm" in Hard

Kinder, die Tag für Tag von der Haltestelle “Wasserturm” in Hard aus zur neuen Schule am See fahren müssen, haben es derzeit schwer. Vor allem der Bus mit der Nummer 16a in Richtung Schäfferhof bereitet laut einem Beitrag im Vorarlberger Bürgerforum Probleme: “Richtung neue Schule am See müssen die Kinder in der Wiese im Dreck stehen. Im Winter im Dunkeln direkt an der Straße. Des Weiteren ist der Bus komplett überfüllt”, schildert ein besorgter Vater im Bürgerforum Vorarlberg. Beim VOL.AT-Lokalaugenschein fiel folgendes auf: Nur auf einer Seite der Straße existiert ein “Bushäuschen”, auf der anderen Seite muss tatsächlich am Straßenrand oder auf der angrenzenden Wiese gewartet werden.

VOL.AT/Mayer
VOL.AT/Mayer ©Nur auf einer Straßenseite gibt es ein Bushäuschen. Quelle: VOL.AT/Mayer

Alternative: Fußweg von zehn Minuten

Auch den Bus der Linie 16, die Alternative zum überfüllten Bus, wird im Bürgerforum als alles andere als ideal beschrieben: “Hat leider ungünstige Abfahrtszeiten und fährt auch nicht direkt zur Schule.” Die Bushaltestelle in Schulnähe (Hard Sportzentrum) werde nämlich nur vom Bus Nummer 16a angefahren. Bei einer Fahrt mit der Linie 16 müssen Kinder daher mitunter einen Fußweg von rund zehn Minuten auf sich nehmen. “Verkehrsnetz und Abfahrtszeiten können leider nicht mithalten bzw. wurden nicht angepasst”, bemängelt der Bürgerformus-Teilnehmer.

©Michael Stabodin, Geschäftsführer Landbus Unterland; Quelle: Illwerke VKW

Befestigung der Haltestelle geplant

“Die Befestigung der Haltestelle hat die Markgemeinde Hard bereits ins Bauprogramm aufgenommen. Wir hoffen auf eine baldige Umsetzung”, erklärt Michael Stabodin, Geschäftsführer Landbus Unterland im VOL.AT-Gespräch. Zu dem angeblich oft überfüllten Bus sagt er weiter: “Der Bus ist im Einstiegsbereich sehr gut besetzt, jedoch wären im hinteren Bereich noch Sitz- und Stehplätze vorhanden. Leider kommt es immer noch vor, dass Fahrgäste im Eingangsbereich der Busse verharren. Wir werden in den nächsten Tagen einen Mobilbegleiter mitschicken, damit die ungenutzten Plätze mitbenutzt werden.”

Abfahrtszeit ist ungünstig

Auch zu den ungünstigen Abfahrtszeiten äußert sich der Geschäftsführer des Landbus Unterland : “Der Taktfahrplan im Landbussystem ist auf die Bahn-Anbindung ausgerichtet bzw. auf die Anbindung anderer Landbusse. L16a hat einen Anschluss auf die Linie 16 von und nach Bregenz. Bus L16a fährt in Hard Zentrum unter dem Namen L18 weiter und hat beim Bahnhof Lauterach Anschluss auf die S-Bahn von und nach Feldkirch.” Ja, die Abfahrtszeiten seien ungünstig bezogen auf die Schulbeginnzeit, gesteht Stabodin ein. Es sei eine Überlegung wert, die Abfahrtszeiten auf die Busverbindungen anzupassen. Zudem verweist Landbus Unterland-Geschäftsführer Stadobin abschließend noch auf die Verbindung L15 um 7:31 Uhr ab Haltestelle Hard Hofsteigstraße bis Hard Gasthaus Stern um 7:39 Uhr als Alternative.

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