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Hans-Ulrich Obrist als neuer KUB-Chef im Gespräch

©VN/Hartinger
Bregenz - Das Land Vorarlberg verhandelt mit dem Schweizer Profi Hans-Ulrich Obrist über den Posten als Kunsthaus-Chef in Bregenz.

Er wird als „wandelndes Lexikon” beschrieben und als Mann, der neue Spielregeln für den weltweiten Kunstbetrieb aufstellt. Wenn die Verhandlungen, die Vertreter des Landes Vorarlberg und der Kulturhäuser Betriebsgesellschaft soeben führen, zu einem guten Ende kommen, dann ist Hans-Ulrich Obrist der neue Hausherr im Kunsthaus Bregenz.
Spuren nach London
Die Frage nach Obrists jüngstem Werdegang führt an die Serpentine Gallery in London, wo er als Co-Direktor tätig ist. Der Ostschweizer (Jahrgang 1968), der sich bereits als Jugendlicher in den Kunstbetrieb einbrachte und inzwischen unzählige Ausstellungen kuratierte (darunter etwa an namhaften Häusern in Paris, Wien, Hamburg und New York), stand über die Jahre auch in regem Kontakt mit dem Kunsthaus.
Erste Schau in Bregenz
KUB-Gründungsdirektor Edelbert Köb engagierte Hans-Ulrich Obrist bereits in den 1990er-Jahren für das allererste Ausstellungsprojekt, das 1997 präsentiert wurde. Obrist war für die Erstellung eines Teiles jener Videoporträts zuständig, die die Besucher mit fünfzig namhaften Vertretern der Gegenwartskunst konfrontierten und sozusagen eine Basis des Kunsthaus-Programmes bildeten.
Garant für Zukunft
Obrist garantiert zweifellos den weiteren Aufwärtstrend des Kunsthauses, das inzwischen im Reigen mit den führenden Häusern Europas genannt wird. Die offizielle Bestätigung der Ernennung steht noch aus. Am vergangenen Freitag fand, wie berichtet, in Zürich die Anhörung der vier Finalisten für den Posten statt. Die Neubesetzung des Chefsessels war notwendig geworden, weil Eckhard Schneider das KUB im vergangenen Herbst vor Ablauf seines Vertrages verließ.

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