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Hangrutsche - 44 Kärntner dürfen weiter nicht nach Hause

Nach den schweren Unwettern in Kärnten, kam es in verschiedenen Gemeinden zu Hangrutschen (Bild: Unterbergen, Bezirk Völkermarkt)
Nach den schweren Unwettern in Kärnten, kam es in verschiedenen Gemeinden zu Hangrutschen (Bild: Unterbergen, Bezirk Völkermarkt) ©APA/BUNDESHEER/ARNO MELICHAREK
Nach starken Regenfällen in Kärnten, die am ersten Augustwochenende Hochwasser und in der Folge massive Hangrutschgefahr brachten, dürfen nun wieder einige Bewohner von evakuierten Häusern in ihre Heime zurückkehren.

Konkret geht es um Bewohner der Ortschaft Rottenstein in der Gemeinde Ebenthal (Bezirk Klagenfurt-Land). Sechs Häuser in der Ortschaft Goritschach müssen weiter geräumt bleiben. Insgesamt 44 Menschen in Kärnten waren weiter von Evakuierungen betroffen.

"Jene Objekte in Rottenstein, die wir sicherheitshalber evakuiert haben müssen, sind für die Bewohnerinnen und Bewohner nun wieder zugänglich, die Evakuierung wurde aufgehoben.

Längerfristige Evakuierung

Sechs Objekte in Goritschach müssen jedoch auf Grund der Gefahrenlage weiterhin evakuiert bleiben", sagte Bürgermeister Christian Orasch (SPÖ) in einer Aussendung des Landespressedienstes.

In Rottenstein sind elf Menschen betroffen, in Gortischach sind es 14. Letzteren werde ermöglicht, Dokumente, Kleidung und Habseligkeiten zu holen. Die gefährlichen Hänge sollen mit vom Bundesheer aufgestellten Panzerigeln abgesichert werden. Orasch: "Faktum ist aber, dass wir es hier mit einer längerfristigen Evakuierung zu tun haben."

Die Wildbach- und Lawinenverbauung erarbeite ein Konzept für eine langfristige Sicherung des oberhalb der Drau gelegenen Bereichs. Erst nach der Umsetzung der Sicherungsmaßnahmen werde man sehen, welche Hänge gesichert werden können und welche Häuser möglicherweise ganz aufgegeben werden müssen.

(APA)

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