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Halbzeit für das KliNaWo-Projekt

Das Pilotprojekt mit 18 Wohneinheiten wird in Feldkirch-Tosters umgesetzt.
Das Pilotprojekt mit 18 Wohneinheiten wird in Feldkirch-Tosters umgesetzt. ©Emir T. Uysal
Arbeiten für Pilotprojekt für kostenoptimierten Wohnbau liegen voll im Plan.
KliNaWo Tosters (Baustand: März 2017)

Feldkirch. (etu) Beim Projekt KliNaWo (klimagerechter, nachhaltiger Wohnbau) handelt es sich um ein Bauprojekt mit 18 Wohneinheiten, das von der Vogewosi in Feldkirch-Tosters errichtet wird. In Zusammenarbeit mit der Arbeiterkammer Feldkirch, dem Energieinstitut Vorarlberg und der Forschungsinstitution AlpS wurde dieses Projekt so konzipiert, dass es über einen Betrachtungszeitraum von 50 Jahren eines der wirtschaftlichsten Lösungen für den leistbaren Wohnbau darstellt. Seit fast einem Jahr befindet sich das Projekt KliNaWo nun in der Bauphase. Der Rohbau ist nahezu fertiggestellt. Die energieeffizienten Fenster sind eingebaut. Die Trockenbauwände stehen und die Brandabschottungen sind fertig. Die Abdichtungsarbeiten am Dach und im Sockelbereich wurden auch schon durchgeführt. Der große Warmwasserspeicher, der über zwei Stockwerke geht, steht im beheizten Gebäudekern. Die Elektroinstallationen werden noch im Frühjahr fertiggestellt. Auch die Lüftungsinstallationen sind vorbereitet. Bereits Ende letzten Jahres wurden die Erdsonden gebohrt.

Wichtige Abdichtung
Noch im März wird mit dem Dachaufbau begonnen, das heißt mit dem Verlegen der Gefälledämmung. Die Außenwand muss auch noch gedämmt und verputzt werden. Wichtig ist nun, dass sämtliche Fenster- und Öffnungsanschlüsse sorgfältig abgedichtet werden, damit es nicht zu ungewollten und insbesondere zu unkontrollierten Lufteindringungen kommt. Denn solche können im Extremfall zu Bauschäden, sprich Schimmel führen. Im April sollen auch die Fensterbänke und Balkongeländer angebracht werden. Das Gebäude erhält nun langsam sein angedachtes äußeres Erscheinungsbild.
Das Einbringen der Dämmschüttung unter den Estrichen steht ebenfalls an und anschließend wird die Fußbodenheizung verlegt. Danach, also Anfang bis Mitte April, erfolgt die Einbringung des Estrichs. Ebenfalls im April wird bereits die Wärmepumpe in Betrieb genommen. Danach geht es ans „Fine Tuning“, Malerarbeiten, Sanitärinstallationen, Beläge an Fußböden und Wänden sind anzubringen, auch die Türen zu den Wohnungen, aber auch innerhalb werden dann eingebaut. Bis zum Sommer wird das Gebäude auch im Inneren glänzen. Bereits jetzt werden sämtliche Monitoring-Vorkehrungen getroffen, damit nach der Fertigstellung überprüft werden kann, ob das Gebäude so funktioniert, wie es konzipiert wurde, und der Energieverbrauch so niedrig ist wie berechnet. „Davon gehen wir aus“, so Christina Schneider vom Energieinstitut Vorarlberg. „Aber mit einem guten Monitoring sind wir in der Lage, die Haustechnik perfekt einzurichten und auf eventuell auftauchende Wünsche der Bewohnerinnen und Bewohner einzugehen.“ Die geplante Fertigstellung ist für Oktober 2017 vorgesehen (Vermietung ab November 2017).

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