Halbfinal-Aus trübt Freude über beste Endplatzierung

Der RHC Dornbirn zeigte sich nach dem knapp verpassten Finaleinzug enttäuscht.
Der RHC Dornbirn zeigte sich nach dem knapp verpassten Finaleinzug enttäuscht. ©cth
Der RHC Dornbirn verliert Partie in Genf.
Halbfinal-Aus trübt Freude über beste Endplatzierung

Dornbirn. Das dritte Spiel in Genf musste für die Dornbirner Rollhockey-Cracks die Entscheidung um den Finaleinzug bringen, da die Messestädter am letzten Wochenende trotz spielerischer Überlegenheit versäumten, daheim den Sack zuzumachen.

Dem RHC Dornbirn gelang nach acht Minuten ein Auftakt nach Maß. Gomez del Torno ließ durch einen abgefälschten Weitschuss die Hoffnung auf ein Happy End steigen. In der 18. Minute bekamen Hagspiel und Brentini zeitgleich eine blaue Karte, wobei die Galvinstädter auch noch einen direkten Freistoß zugesprochen bekamen, den diese auch zum Ausgleich nutzten. Eigentlich hätte es nach dem Tor mit einem Powerplay für Dornbirn weitergehen müssen, stattdessen gelang den Hausherren aber eine halbe Minute später die Führung zum 2:1. Kurz vor dem Halbzeitpfiff erhielt Hagspiel die zweite blaue Karte, die noch Folgen haben sollte.

Fatale rote Karte

Im zweiten Spielabschnitt legten die Westschweizer weiter vor und sorgten in der 35. Minute für einen erstmaligen 2-Tore-Vorsprung. Nur kurz darauf erfolgte jedoch ein schöner Anschlusstreffer der RHC´ler. Der „Genickbruch“ folgte aber bereits in der 42. Minute, als es die Dornbirner Abwehr dem Gegner zu einfach machte und dieser auf 4:2 erhöhte. Die letzten beiden Spielminuten liefen von der Anzeigentafel, da musste Hagspiel zum dritten Mal auf die Strafbank, was die rote Karte zur Folge hatte und eine Aufholjagd unmöglich machte. Genf-Routinier Desponds netzte einen weiteren direkten Freistoß im Nachschuss ein und ließ damit sein Team über den Finaleinzug jubeln.

„Die Mannschaft hat gut gekämpft, aber in vielen Situationen glücklos agiert. Wir haben nicht den besten Tag erwischt und gesamt war es keine gute Leistung, schwächer waren nur die Unparteiischen, die bei vielen Entscheidungen für Kopfschütteln sorgten“, erklärte Coach Francesco Dolce. Dennoch zeigt man sich bei den Dornbirner auch ein bisschen stolz: „Das Halbfinal-Aus ist natürlich eine bittere Pille, dennoch darf man sich mit Rang 3 über die beste NLA-Platzierung nach sieben Spielperioden in der höchsten Schweizer Meisterschaft auch freuen“, ergänzte Präsident Herber Schrattner abschließend. (cth)

 

Schweizer NLA

Playoff-Halbfinale, 3. Best-of-Three Spiel

Genéve RHC – RHC Dornbirn 5 : 2 (2 : 1)

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