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Haarige Bühnenanarchie (in Göfis)

Barabassco, Dr.Love, Mc Katz
Barabassco, Dr.Love, Mc Katz ©Christof Egle
Drei Friseure bedienten ihre Fans im Götzner (!!!) Ambach
Drei Friseure

Götzis. Es war dann doch Götzis und nicht Göfis. An alles hatte das Management der drei Friseure gedacht. Politisch korrekt sollen sie sein, richtig gendern und auch endlich lustig werden. Auf die Übermittlung des richtigen Auftrittsortes wurde aber geflissentlich vergessen, obwohl der „Junkie-Jonas-Platz“ von den drei Akteuren, Dr. Love (Stefan Beer), Mc Katz (Daniel Amann) und Barbasacco (Bernhard Widerin), dann doch geographisch der Kummenberggemeinde zugeordnet werden konnte. Die Fans des obskuren Musikkabaretttrios hatten den Weg auf jeden Fall gefunden und so war der Vereinshaussaal komplett ausverkauft.

Die musikalischen Haarwissenschaftler präsentierten sich so wie man sie kennt: Unberechenbar, schräg, bisweilen surreal. Die musikalischen Stile wechseln so oft wie die Inhalte, man kann sich nie sicher sein was als Nächstes kommt. Da das Auge ja bekanntlicherweise mithört wurde auch optisch vorgesorgt. Traditionelle Friseurkittel, hautenge strumpfhosenartige Beinkleider und extravagantes Schuhwerk sind ebenso Standard, wie russische Lieder für die Moskauer Fanabordnungen und Bestrebungen für einen Auftritt am Ballermann. Alles was dazugehört zu einem waschechten Friseur, inklusive Shampoo, Weichspüler und Fönfrisur, wobei bei Mc Katz und Barbasacco eigentlich nicht mehr von Frisur gesprochen werden kann. Musikalisch hervorragend wie immer, kritisieren die haarig veranlagten Künstler, aktuelle Themen wie Internet Rezensionen, Burschenschaften oder Andreas Gabalier und lassen dabei kaum ein Klischee aus. Zeitgemäß angepasst präsentieren sie sich dann schließlich doch noch beim spektakulären Versuch an einer Akrobatik Nummer a la Zurcaroh und wer seinen Hund „Neue Mode“ nennt, muss einfach mit den Konsequenzen leben. Die drei Friseure – abseits der Norm, chaotisch, bizarr – aber halt doch drei körige Vorarlberger. Am Samstag 5.Jänner verpassen die drei Stylisten dem Götzner (oder doch dem Göfner) Publikum noch ein zweites Mal einen neuen Haarschnitt. CEG

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