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Gurtiser Lädele wird wieder zum Treffpunkt

Samstag-Vormittag im Gurtiser Lädele: Ein beliebter Treffpunkt für die Bevölkerung aus der Parzelle.
Samstag-Vormittag im Gurtiser Lädele: Ein beliebter Treffpunkt für die Bevölkerung aus der Parzelle. ©Elke Kager Meyer
Ob Kiosk, Kultur, Ausstellungen, Workshops – das Lädele ist wichtig für die Dorfbelebung
Gurtiser Lädele

Dem „Guriser Lädele“ erging es in den vergangenen Jahren wie so vielen kleinen Lebensmittelhändlern im Land. Durch die Verdrängung von Discountern hatten sie kaum Chancen zu überleben. Da nutzte auch der „David-gegen-Goliath“-Geist der Betreiber sowie die Unterstützung durch die Marktgemeinde Nenzing nichts. Das musste schlussendlich auch der letzte Betreiber des Geschäfts, die „Aqua Mühle“ einsehen. Die Schließung betraf aber nicht nur ältere und nicht mobile Gurtiser, die so auf die Lebensmittelversorgung direkt in der Parzelle verzichten mussten: Auch den Betreibern der Skilifte Gurtis sowie bei den Kinderskikursen fehlte eine Einkehrmöglichkeit. „Hier war es insbesondere auch das Fehlen einer Toilette“, erläutert Ortsvorsteher Willi Rainer. Er erachtet das Offenhalten des Lädeles einerseits wichtig für die Dorfbelebung, aber auch die Touristen, die ihren Urlaub in Gurtis verbringen.

Bereits im Sommer haben sich Gurtiser Frauen als Initiative zusammengetan, um auf ehrenamtlicher Basis das Lädele neu zu beleben. „Im Sommer steht das Lokal für Ausstellungen, Workshops oder als Jugendraum zur Verfügung, im Winter ist vor allem ein Kiosk gefragt.“ Hier konnte mit Christine Graß eine engagierte Mitarbeiterin gefunden werden – sie ist übrigens während der Sommermonate auf der „Sattelalpe“ zu finden. Geöffnet hat der Kiosk während der Wintermonate jeweils mittwochs, freitags und samstags, von 11 bis 17 Uhr sowie an Sonntagen, von 9 bis 13 Uhr. „Die Marktgemeinde hat uns finanziell geholfen, eine entsprechende Infrastruktur zu schaffen“, erklärt Willi Rainer und kann beispielsweise auf ein kleines Kinderland verweisen, in dem Kinder erste Übungen auf Skiern machen können. Nachdem nun auch der ersehnte Schnee sich ankündigt, steht den Skikursen während der Weihnachtsferien wohl nichts mehr im Wege. In Gurtis betreibt der örtliche Skiverein die Lifte. „In normalen Wintern verzeichnen wir rund 30 bis 40 Skitage“, weiß Werner Jussel zu berichten. „Wir sprechen in erster Linie Familien an, bei uns gibt es beispielsweise die Zwei-Stunden-Karte schon um elf Euro für Erwachsene, Kinder zahlen acht Euro.“

Ab 26. Dezember möchte die Skischule Gurtis zwei fünftägige Skikurse anbieten, Anmeldungen sind bei Christel Jussel, T. 05522/51589 möglich.

 

 

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