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Grüne wollen in Bregenz mehr Verdichtung bei weniger Energieverbrauch

Bregenz. Die Zentren dichter besiedeln, um Freiräume zu erhalten, mehr Kinderbetreuung und Bregenz zur "2000-Watt-Stadt" machen - das sind die Visionen der Grünen für Bregenz. Eine Koalition um jeden Preis gebe es aber nicht. Von der SPÖ zeigt man sich enttäuscht.
Heribert Hehle zu den Wahlzielen

Am Donnerstagvormittag präsentierten Vizebürgermeisterin Sandra Schoch und Stadtvertretungsklubobmann Heribert Hehle ihr Programm für die Wahlen im März. Sechs Ziele setzen sich die Grünen: Die Ortszentren sollen verdichtet werden, um Grünflächen zu erhalten, die Kinderbetreuung stark ausgebaut werden, regionale und biologische Nahrungsmittel in den städtischen Kantinen und einen Ausbau des öffentlichen und des Radverkehrs.

Energieverbrauch um zwei Drittel senken

Doch auch der Energieverbrauch soll auf lange Sicht reduziert werden. Geht es nach den Grünen, soll Bregenz bis 2050 eine “2000-Watt-Stadt” sein. Dieses von der ETH Zürich entwickelte Programm  soll den Energieverbrauch von derzeit bis zu 7.000 Watt pro Person auf 2.000 Watt senken. Hehle sieht hier ersten Handlungsbedarf bei den Stadtwerken, die mehr werden sollen als ein Erdgas-Anbieter. So könne man, wie schon bei der Seestadt geplant, den See verstärkt als Energiequelle nutzen.

Enttäuscht von der SPÖ

Das Wahlziel: Ein zusätzliches Mandat in der Stadtvertretung, wo die Grünen derzeit vier der 36 Sitze inne haben. Man will zwar an der Koalition festhalten, aber nicht um jeden Preis. “Es liegt an der ÖVP, mit den Grünen in die Zukunft oder mit den Blauen in die Vergangenheit zu gehen”, betont Schoch. Unter Schwarz-Grün habe sich die Arbeitskultur hin zu mehr Bürgerbeteiligung entwickelt. Enttäuscht sei man von der “Anbiederung” der SPÖ an die Freiheitlichen. Diese würden für Partikularinteressen stehen – und für mehr Bauwidmungen am Pfänderhang.

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