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Größter Kongress seit Bestehen des Festspielhauses

Rund 2000 Teilnehmer werden im April 2011 zum bisher größten Kongress im Festspielhaus Bregenz erwartet. Vom 13. bis 16. April 2011 treffen sich Nuklearmediziner aus Österreich, der Schweiz und Deutschland, um sich über die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse auszutauschen. Für die viertägige Tagung wird das gesamte Kongresshaus genutzt.

Das deutschsprachige Dreiländer-Treffen der Nuklearmediziner findet alle fünf Jahre statt. Veranstalter sind die Gesellschaften für Nuklearmedizin in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Auf dem Programm der Tagung steht der Austausch über neueste wissenschaftliche Erkenntnisse in der Krebs-, Herz- und Hirnforschung. Außerdem können sich die Teilnehmer in einer großen Ausstellung über medizinische Geräte informieren.

„Das ist der bisher größte Kongress, der in unserem Hause stattgefunden hat”, freut sich Gerhard Stübe, Geschäftsführer des Festspielhauses Bregenz. „Unsere Räumlichkeiten werden optimal ausgenutzt. Neben den Tagungsräumen können die Veranstalter weitere 1500 Quadratmeter Fläche für ihre Ausstellung nutzen” Und Co-Geschäftsführer Michael Diem ergänzt: „Wir freuen uns, dass wir den Medizinern diesen tollen Rahmen für ihren Kongress bieten können. Damit stellen wir unsere Kompetenz für Veranstaltungen dieser Größenordnung unter Beweis.”

Feldkircher Nuklearmediziner wird Präsident
Die Nuklearmedizin ist ein medizinisches Fach, in dem radioaktive Arzneimittel für Diagnostik und Therapie angewendet werden. „Wir arbeiten mit minimalen Mengen von radioaktiven Medikamenten”, erklärt Univ.-Doz. Dr. Alexander Becherer, Leiter der Nuklearmedizin am Landeskrankenhaus Feldkirch. Damit können zur Diagnostik Bilder ähnlich wie Röntgenaufnahmen hergestellt werden. Zur Therapie werden beispielsweise radioaktive Isotope bei Schilddrüsenerkrankungen eingesetzt.

Becherer übernimmt im Jahr 2011 die Präsidentschaft der Gesellschaft für Nuklearmedizin in Österreich. Gerade rechtzeitig zum Kongress in Bregenz. „Es freut mich besonders, dass ich als neuer Präsident meine Fachkollegen zum Kongress in Bregenz begrüßen darf”, betont er. „Nicht zuletzt, weil die Nuklearmedizin in Vorarlberg mit einer äußerst modern ausgestatteten Abteilung am LKH Feldkirch vertreten ist. Darauf sind wir sehr stolz.”

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