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Großes Vorarlberg Derby in der Rheinhalle ohne Publikum

©Luggi Knobel
Zum letzten Mal in diesem Jahr messen sich der EHC Lustenau und die VEU Feldkirch

Bereits zum vierten Aufeinandertreffen in dieser Saison kommt es zwischen dem EHC Lustenau und der VEU Feldkirch im Rahmen der Alps Hockey League. Bisher haben die Lustenauer mit 2:1 Siegen die Nase vorne, konnten sie doch zuletzt das Auswärtsderby in der Montfortstadt mit 6:3 für sich entscheiden. Nach der 3:5 Niederlage gegen die Wälder am vergangenen Samstag wollen sich die Lustenauer rehabilitieren und wieder auf die Siegerstraße zurückkehren.

Für Spannung und Dramatik stehen die Eishockey-Derbys zwischen dem EHC Lustenau und der VEU Feldkirch. Seit Jahrzehnten begeistern diese Spiele die Zuschauer im Ländle. Auch wenn es dieses Jahr zu einer Ausnahmesituation auf Grund von Corona gekommen ist, hat sich an der Ausgangslage nichts geändert. Dies hat einmal mehr das Derby zwischen den beiden Kontrahenten vor einigen Tagen gezeigt. Bis knapp 10 Minuten vor Spielende lagen die Lustenauer mit 0:2 im Rückstand ehe sie das Eis mit 6:3 als Sieger verlassen konnten.

Auch vor dem vierten Derby stehen die Zeichen gut, dass den Zuschauern ein tolles Eishockey-Match serviert wird – leider wiederum zu Hause vor den Screens- Valcome.tv überträgt das Spiel wiederum live. Die Oberländer, die auf Grund von Covid19 zu einer längeren Pause gezwungen waren, wollen sich für die Heimniederlage revanchieren und werden den Lustenauern mit Sicherheit nicht wieder ins offene Messer laufen. Besonders zu bewachen ist die erste Sturmlinie der VEU Feldkirch, die von Dylan Stanley, Jakob Stukel und Niklas Gehringer gebildet wird. Sie alleine waren für 26 Tore der VEU zuständig.

Das Team des EHC Lustenau präsentierte dessen Fans am vergangenen Samstag beim Spiel gegen die Wälder zwei komplett konträre Gesichter. Auf der einen Seite schnürten sie den EC Bregenzerwald in deren Abwehrdrittel regelrecht ein und kamen vor allem im zweiten Spielabschnitt zu Großchancen im Minutentakt. Andererseits ließ man sich durch Kleinigkeiten aus dem Konzept bringen und musste schlussendlich nach einer 3:1 Führung mit 3:5 die Segel streichen. „Ich weiß, dass in unserem Team sehr viel Potential liegt. Dies haben die Jungs auch schon des Öfteren in dieser Saison gezeigt, doch diese Leistungen müssen sie bei den Spielen auch über 60 Minuten auf die Platte bringen. Es ist zum Haare raufen, wenn man sich 50 Minuten tolles Eishockey durch 10 Minuten der Unkonzentriertheit selbst zu Nichte macht. Da muss jeder Spieler an sich selbst arbeiten um solche individuellen Fehler zu vermeiden,“ so Lustenaus Präsident Herbert Oberscheider.

Wie schon bei den letzten Spielen wird Lustenaus Trainer Mike Flanagan wohl auf die beiden Stammspieler Martin Grabher-Meier und Elias Walenta verzichten müssen. Spielbeginn in der Rheinhalle ist um 19.30 Uhr.

EHC Lustenau : VEU Feldkirch

Dienstag, 22. Dezember 2020, 19.30 Uhr Rheinhalle Lustenau

Schiedsrichter: Tobias Holzer, Jakob Schauer, Julia Kainberger, Alexander Wimmler

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