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Große Sorgenfalten beim Feldkircher Handballklub

Die weibliche U-16-Mannschaft von HC BW Feldkirch will wieder spielen
Die weibliche U-16-Mannschaft von HC BW Feldkirch will wieder spielen ©Privat
Größte Herausforderungen für den Traditionsverein aus der Montfortstadt
Feldkirchs Handball Nachwuchs
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FELDKIRCH. Für Österreichs größten ehrenamtlich geführten Handballverein waren die letzten vierzehn Monate mit riesengroßen Herausforderungen verbunden. Der Handballklub Sparkasse BW Feldkirch mit knapp dreihundert aktiven Mitgliedern stieß an seine Grenzen und der Spielbetrieb stand lange still. „Die Finanzen konnten nur aufgrund von treuen Sponsoren und Förderungen vom Bund halbwegs ausgeglichen gestalten werden. Die Einnahmen aus der Wirtschaft und den vielen kleinen und größeren Veranstaltungen fehlen seit mehr als einem Jahr“, sagt HC BW Feldkirch Langzeitfunktionär Thomas Kornexl (53). Besonders die nicht stattgefundenen Großevents wie das traditionelle 24-Stunden Benefiz Handball-Turnier, das große Mattenhandball mit allen Feldkircher Volksschulen oder die Jugendcamps im Sommer und Winter tun dem Feldkircher Klub verdammt weh. Vereinzelt sind dem Traditionsverein aus der Montfortstadt in Corona-Zeiten einige Nachwuchsspieler abhanden gekommen. Vor wenigen Wochen haben alle Schüler und Jugendliche das Training unter den stregen Corona-Regeln wieder aufgenommen. Hoffnung besteht darin, dass in den Bambinis und im Kinder-Handball nach Anfragen der letzten Tage wieder neue Aktive gefunden werden. Froh ist man darüber, dass in der Reichenfeldhalle in Kleingruppen die Übungseinheiten durchgeführt werden können. Immerhin nehmen die vier Mannschaften der weiblichen und männlichen Jugend an der österreichischen Meisterschaft mit Erfolg in den letzten Jahren teil. Wann der Spielbetrieb mit dem Baden Württembergischen Verband wieder seine Pforten öffnet, steht noch in den Sternen. Die drei Kampfmannschaften von HC BW Feldkirch sind noch immer zum Zuschauen verdonnert und hoffen ab Ende Mai endlich zumindest den Trainingsbetrieb aufnehmen zu können. Feldkirchs Handballdamen verpassten mit dem fünften Endrang in der Women Liga Austria nur knapp das Halbfinale. Im Frauenhandball sind die Montfortstädterinnen aber ganz klar die Nummer eins in Vorarlberg. Mit Torfrau Katja Rauter und Talent Leonie Simmerle (Jahrgang 2004) spielen zwei Feldkircherinnen im österreichischen Nationalteam. Im Spätsommer soll das traditionelle Handball- und Funcamp in Feldkirch wieder über die Bühne gehen.VOL.at-TK

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