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Großes Interesse für „Neues Wohnen“

Großes Interesse gab es für die Informationsveranstaltung zum Zukunftsprojekt „Üs’r Fellentor“ in Lauterach.
Großes Interesse gab es für die Informationsveranstaltung zum Zukunftsprojekt „Üs’r Fellentor“ in Lauterach. ©stp
Rund 150 Besucher haben sich im Hofsteigsaal über das Zukunftsprojekt „Üs’r Fellentor“ informiert.

Lauterach. In Lauterach entsteht eine neue Dimension des Wohnens. Mit der Informationsveranstaltung über das Projekt „Üs’r Fellentor“ haben die Gemeinde, die Wohnbauselbsthilfe und die I+R Gruppe die Tür in eine neue Ära des Wohnbaus aufgestoßen und durften sich über großes Interesse und rund 150 Besucher, die sich zum Teil schon sehr konkret mit der Thematik auseinandersetzten, freuen.

Mehr in die Höhe

Die neue Konzeption für die Anlage beginnt schon damit, dass sich die Partner darauf verständigten, auf dem mehr als 7000 Quadratmeter großen Areal fünf Gebäude mit insgesamt 61 Wohnungen zu errichten und dabei wieder mehr in die Höhe gehen. Baugrund wird mehr und mehr knapp, sieht Bürgermeister Elmar Rhomberg die große Herausforderung im Wohnbau. Deshalb hat auch die Landesregierung bzw. die Landesraumplanung zugestimmt und das Vorhaben durch Ausnahmeregelungen legitimiert. Mehr noch: durch „Pluspunkte“ wie direkten Zugang zu Bus und Bahn konnte die Wohnbauförderung über den Höchstrahmen angehoben werden.

Totale Durchmischung

Der landesweite Trend geht dahin, bei Wohnanlagen Eigentum und Miet- bzw. Mietkaufwohnungen zu vermischen. Am Fellentor geht man noch einen Schritt weiter, denn bisher waren Eigentums- und Mietwohnungen in verschiedenen Objekten situiert, jetzt gibt es alle drei Formen in einem Gebäude. Dipl.-Ing. Andreas Gimpl hat dabei Erfahrung: Der Mitarbeiter von Dorner/Matt Architekten hat schon die Anlage Rheinstraße West federführend geplant. Dort sind bekanntlich Eigentumswohnungen, Vogewosi, Alpenländische und Wohnbauselbsthilfe in jeweils einem Gebäude situiert.

Eigentum mit Vorrecht

Von den 61 Wohneinheiten werden 20 im Eigentum verkauft. „Wer eine Eigentumswohnung erwirbt, hat Vorrang, d. h., er kann sich eine der 61 Wohnungen aussuchen – egal in welchem Gebäude oder welchem Stock. Erst wenn alle 20 Einheiten verkauft sind, kommen die Interessenten von Miet- bzw. Mietkaufwohnungen zum Zug“, erläutert Alexander Stuchly von I+R Wohnbau.

Zukunftsorientiert

Durch diese Konzeption ist gewährleistet, dass „von außen nicht mehr erkennbar ist, ob der Bewohner Eigentümer oder Mieter ist, es gibt keine Unterschiede in der Bauausführung und -qualität“, erläutert Erich Mayer, Geschäftsführer der Wohnbauselbsthilfe, der noch ein weiteres Zukunftsargument ins Treffen führt: „Gemeinsam mit der Gemeinde und I+R Wohnbau haben wir hier ein Modell umgesetzt, das in die Zukunft gerichtet ist. Stichwort: ,Betreubares Wohnen‘. Dieses Konzept sieht vor, dass in Zusammenarbeit mit dem Sozialzentrum bzw. der SeneCura die Mieter oder Eigentümer die Hilfe der sozialen und medizinischen Dienste in Anspruch nehmen können.“ Bewohner, die in den Pflegestufen 1 bis 3 sind, können solche Dienste nach Bedarf zukaufen „und sie haben zudem die Garantie, dass sie umgehend einen Platz im Sozialzentrum bekommen, wenn sie mehr Pflege benötigen und nicht mehr in der eigenen Wohnung bleiben können oder wollen“.

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