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Großes Abschlussfest nach einem Jahr Siedlungsprojekt

Vildan Ucar (Mitte) übergab die Unterschriftenliste an Vize-Bgm. Bernhard Amann und StR. Angelika Benzer.
Vildan Ucar (Mitte) übergab die Unterschriftenliste an Vize-Bgm. Bernhard Amann und StR. Angelika Benzer. ©TF
Hohenems. Die Siedlungsbegleitung „Im Brühl und Paul-Grüninger-Weg“., welche ein Jahr lang gedauert hatte, wurde mit einem Abschlussfest und der Übergabe einer Unterschriftenliste kürzlich beendet.
Abschlussfest nach einem Jahr Siedlungsbegleitung

 

Durch zahlreiche Aktivitäten sollte das Zusammenleben in den beiden Siedlungen im Stadtteil Neunteln verbessert werden. So wurden etwa Vereine wie der Schachklub eingeladen, um ihre Angebote an Kinder und Jugendliche vorzustellen. Im Gemeinschaftsraum, der von Mitgliedern der Offenen Jugendarbeit und Jugendlichen aus den Siedlungen neu gestaltet wurde, fanden Spiele- und Lesenachmittage, Lernhilfen, Tanzworkshops, ein Erste-Hilfe-Kurs des Roten Kreuzes und Zusammenkünfte des Frauentreffs statt.

 

In Kooperation mit FEMAIL beantwortete die Gynäkologin Dr. Elif Kizilboga-Akbulut konkrete Fragen der Frauen aus den Siedlungen. Im Fastenmonat traf man sich zum gemeinsamen Lesen des Korans. Auch nach Abschluss des Siedlungsprojektes, das aus dem Wohnbaufonds der Landesregierung und den Wohnbauträgern Vogewosi und Wohnbauselbsthilfe finanziert wurde, wird die Offene Jugendarbeit ihre Aktivitäten (Spielenachmittage, Tanzworkshops, Lernhilfen) „Im Brühl und Paul-Grüninger-Weg“ weiterführen.

 

Neben vielen Bewohnern der beiden Wohnanlagen konnte Projektleiterin Vildan Ucar zum Abschlussfest auch die Stadträtin Angelika Benzer, StV. Yilmaz Cinar, ATIB-Obmann Osman Güvenc, Carina Welzig-Steu (Vogewosi), Heidi Lorenzi vom IfS, Hausverwalter Christoph Mair und Vizebürgermeister Bernhard Amann begrüßen. Letzterem wurde eine Liste mit 257 Unterschriften übergeben, in der die Umsetzung des 2011 (!) beschlossenen Spiel- und Freiraumkonzeptes gefordert wird.

„Die Stadtteile Neunteln und Witzke weisen ein starkes Wachstum auf, aber es gibt hier kaum Kinderspielplätze und Freiräume für Jugendliche. Dies führt, etwa in den Siedlungen Im Brühl und Paul-Grüninger-Weg aufgrund der fehlenden Infrastruktur zu Konflikten zwischen den Generationen“, weiß auch der Vizebürgermeister, der seine Unterstützung für dieses wichtige Anliegen zusagte: „ Mit dem Neubau der Schule Schwefel im kommenden Jahr soll zumindest ein öffentlich zugänglicher Tschutterplatz errichtet werden.“

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