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Große Pläne für Alpe Furx

©Christof Egle
'Peterhof neu' soll kommen, Gemeinde erstellt Teilbebauungsplan.
Wahrnehmungsspaziergang Furx

Zwischenwasser. Das Naherholungsgebiet Furx genießt einen hervorragenden Ruf. Viele suchen nur wenige Minuten vom Rheintal entfernt die Ruhe, die Nutzung ist aber mannigfaltig. Sind es im Winter vorrangig Skifahrer und im Sommer Wanderer und Mountainbiker, wird Furx deutlich vielschichtiger geschätzt: Angefangen vom Sennereibetrieb, wagemutigen Paragleitern, tummeln sich auch oft Pfadfindergruppen aus dem ganzen Land in der idyllischen Landschaft. Nicht zu vergessen die Reitfreunde, die beim Trekkinghof ihrer Leidenschaft nachgehen.

Zentrales Gebäude ist aber das in die Jahre gekommene Gasthaus Peterhof. Seitens der Betreiberfamilie Schmid und dem begleitenden Projektbüro Hajek/Riedmann wurde nun klar festgehalten, dass eine Sanierung wirtschaftlich nicht darstellbar ist. Da der Sohn der Familie bereits seine Bereitschaft erklärt hat, das Gasthaus zu übernehmen, heißt das nichts anderes als ein kompletter Abriss und Neubau.

Geplant sind rund 100 Sitzplätze drinnen und eine neue Terrasse. Der Peterhof soll als Gasthaus für alle auf jeden Fall weiterhin bestehen, was auch im Interesse von Anrainern und Gemeinde liegt. Da ein Gasthaus allein in Furx nicht wirtschaftlich geführt werden kann, plant man als Ergänzung einen gewerblichen Hotelbetrieb in rund zehn bis zwölf Ferienchalets, ausgestattet jeweils mit rund vier bis sechs Betten. Von Seiten des Planungsbüros wurde ein Wunschkatalog an die Gemeinde formuliert, unter anderem hätte man gerne eine geringfügige Verlegung der Skipiste, eine teilweise Umwidmung der Liegenschaft von Hotel- auf Ferienhauswidmung, eine Parkraumbewirtschaftung und Übertragung einer neuen Erschließungsstraße in Gemeindeeigentum.

Seitens der Gemeinde Zwischenwasser steht man grundsätzlich hinter dem geplanten Projekt, zeigt sich gesprächsbereit, betont aber gleichzeitig die schon vorweg geleisteten Infrastrukturverbesserungen. „Furx ist voll erschlossen, im Herbst ist die zwei Millionen teure Straßensanierung abgeschlossen, und wir tragen auch jedes Jahr den Abgang des Skilifts“, zählt Bürgermeister Kilian Tschabrun die Leistungen seitens der Kommune auf. In die Liftanlage wurden zudem erst kürzlich 170.00 Euro investiert.

Tschabrun wünscht sich ein Gesamtkonzept für Furx, mit einem weiterhin gesunden Mix aus Haupt- und Ferienwohnsitzen, ergänzt durch entsprechende gewerbliche Nutzung. Dazu wurden die beiden Bregenzer Architekten Philipp Lutz und Elmar Ludescher zur Erstellung eines Teilbebauungsplans beauftragt. Lutz und Ludescher verschafften sich bei einem Wahrnehmungsspaziergang mit rund 35 Teilnehmern einen ersten Überblick. Weitere Schritte sind geplant, der Plan soll dann im Frühjahr 2019 fertig sein. CEG

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