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Große Pause auf dem Trampolin

Mia Rottmar aus der 4 b der VS Leopold beschäftigt sich mit den Arbeitsblättern aus der Schule und mit ihrem tierischen Freund Felix.
Mia Rottmar aus der 4 b der VS Leopold beschäftigt sich mit den Arbeitsblättern aus der Schule und mit ihrem tierischen Freund Felix. ©Rottmar, Wenin, Böhler, Büsel
Die Kinder der VS Leopold berichten von ihrem neuen Alltag.
Große Pause auf dem Trampolin

Dornbirn. „Zwischen Rechenaufgaben und Aufsatz schreiben noch schnell den Tisch decken“, so ungefähr darf man sich den neuen Schulalltag von Tobias Böhler vorstellen. Seit Montag hat sich auch für den Neunjährigen das Leben komplett verändert. Am meisten vermisst Tobias derzeit seine Freunde, doch er kann der Situation auch etwas Positives abgewinnen: „In der Früh läuft es jetzt etwas gemütlicher ab und ich darf ein bisschen länger schlafen. Nach dem Erledigen der Arbeitsblätter aus der Schule, geht es meistens zum Spielen in den Garten – manchmal auch dazwischen! Schließlich haben wir in der Schule ja auch ´Große Pause´ und die halte ich auch daheim ein. In dem Fall auf dem Trampolin“, betont er. Auch wenn Mama Claudia da ein Auge zudrückt, ist sie dennoch bemüht, Struktur in den Tag zu bringen. Und so stehen neben Schulaufgaben auch Basteln für Ostern und Mithilfe im Haushalt auf dem Programm.

Papa als Mathe-Lehrer

Auch bei Klassenkamerad Aaron Büsel herrscht keine Ferienstimmung. „Mein Bruder und ich stehen normal um 7.00 Uhr auf und müssen auch am Abend wie gewohnt ins Bett. Es sind ja keine Ferien“, zeigt er sich einsichtig. Das Lernen daheim klappt ganz gut, da Klassenlehrerin Christine Gurschler die Unterlagen super vorbereitet hat. Dass er manchmal trödelt und damit dementsprechend länger an den Aufgaben sitzt, sieht Aaron aber ganz nüchtern: „Da bin ich einfach selbst schuld – und Zeit haben wir im Moment ja genug!“ Die „heimverlegte“ Turnstunde gehört zu seinen täglichen Highlights: „Ich versuche gerade meinem Bruder den Handstand beizubringen und mit dem Ball zu jonglieren“. Was er am meisten bedauert, sind die reduzierten sozialen Kontakte. „Normalerweise sind bei uns immer viele Kinder, da meine Mama Tagesmutter ist. Jetzt ist es ein bisschen langweilig, dafür ist Papa zuhause, weil er sich beim Skifahren verletzt hat.“ Ein weiterer Vorteil, „da er Mathe besser als die Mama erklären kann“, wie uns Aaron mit auf den Weg gibt.

Tierische Freundschaften werden gepflegt

Die fehlenden Kontakte zu den Freunden kompensiert Mitschülerin Mia Rottmar derzeit mit ausgedehnten Schmuseeinheiten mit ihrem Hasen Felix und Spielzeit mit Mama oder dem Papa. Neben dem täglichen Schulprogramm stehen außerdem Backen und Basteln auf dem Programm und ein schönes Kompliment gibt es auch noch Richtung Schule: „Mir fehlen meine Freunde, die lustigen Pausenspiele und meine Lehrerin“, so die Zehnjährige.

Keine Langeweile

Gut beschäftigt ist auch Lara Wenin – trotz der außergewöhnlichen Schulpause. Sie hat sich mit der neuen Situation schon ganz gut arrangiert und zeigt sich auch daheim als fleißige Schülerin: „Am Vormittag lerne ich immer, momentan übe ich das zweistellige Dividieren und bereite als Referat eine Power-Point-Präsentation vor“. Und in der „Freizeit“ wird eifrig umgeräumt. Ein neues Bett soll in Kürze eintreffen und deshalb ist intensives Umräumen im Kinderzimmer gemeinsam mit Mama Elke angesagt. Ganz nach dem Motto: „Team Leopold“!

 

 

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