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Große musikalische Verantwortung auf jungen Schultern

Josef Eberle, Robert Müller, Anna Müller, Clemens Fetz
Josef Eberle, Robert Müller, Anna Müller, Clemens Fetz ©Christof Egle
Clemens Fetz (32) ist seit Anfang des Jahres Kapellmeister der Harmonie Altach

Altach/Dornbirn. Eigentlich könnte man den 32-jährigen Clemens Fetz fast als Spätberufenen in Sachen Musik bezeichnen. Erst als seine jüngere Schwester mit Blockflötenunterricht begann und er sie eines Tages in die Musikschule begleitete, fand er seinen Weg zur Musik. An der Wand hing eine Posaune und Fetz war sofort klar: Dieses Instrument will ich spielen, was er sogleich seinen Eltern mitteilte. So begann auch er seine musikalische Grundausbildung und der Weg führte ihn dann auch binnen kürzester Zeit zu Hatler Musig. Nach der Matura absolvierte Fetz die Pädagogische Hochschule mit den Fächern Musik und Englisch und wurde alsbald Lehrer an der Musikmittelschule in Dornbirn. Bereits zuvor während des Studiums entdeckte er aber bereits seine neue musikalische Leidenschaft, die des Dirigierens. An der Dornbirner Musikschule war er deshalb bestens aufgehoben, förderte nun sein Direktor Josef Eberle – selbst seit Jahrzehnten ein ausgezeichneter und routinierter Dirigent – das Talent von Fetz und motivierte ihn dazu den Dirigentenlehrgang des Vorarlberger Blasmusikverband zu absolvieren. Parallel zur theoretischen Ausbildung ging es nun auch vermehrt in die praktische Umsetzung. Fetz übernahm nicht nur das Blasorchester seiner Schule, sondern auch die Jugendmusik der Bürgermusik Wolfurt. In der Hofsteiggemeinde dirigierte er dann ebenso wie in Bezau interimsmäßig das erste Orchester. Für ihn war somit klar, dass er alsbald vollverantwortlich eine große Blasmusik übernehmen möchte.

Der Mentor von Fetz, Josef Eberle seinerseits bekleidete seit mehr als zehn Jahren die Position des Dirigenten beim Musikverein Harmonie Altach. Da dort die Posaunisten eher Mangelware sind, half Fetz bereits des Öfteren musikalisch aus, wodurch ein erster Kontakt zustand kam. Als dann Eberle sich dazu entschloss von seinem Posten zurückzutreten, empfahl er den Altacher Musikanten Fetz als seinen Nachfolger. Nach ersten Gesprächen sollte es recht schnell gehen, bereits vergangenen Sommer übernahm Fetz die Jugendmusik und nach dem Herbstkonzert – dem krönenden Abschluss von Eberle im vergangenen November – auch die Altacher Harmonie. Dabei folgte er nicht nur Eberle als Dirigent, sondern auch Robert Müller als Kapellmeister – die beiden Positionen waren bisher getrennt. Für den gerade einmal 32 Jahre alten Fetz eine große Aufgabe, bei der er sich aber vom ersten Tag an wohlfühlte: „Ich wurde bestens aufgenommen, der Verein funktioniert organisatorisch als auch musikalisch einwandfrei und alle ziehen auf hohem Niveau mit“, erklärt der Neokapellmeister. Gleichzeitig räumt er aber auch ein, dass die Fußstapfen von Eberle sehr große seien, das „Empfehlungsschreiben“ von seinem Mentor, sowohl ihm als auch dem Musikverein diesen mutigen Schritt sicher leichter gemacht haben. Besonders wichtig für den gebürtigen Dornbirner war zudem der Umstand, dass er sowohl das Jugendorchester als auch die große Musik übernehmen konnte. So ist für ihn und den Verein eine nachhaltige Nachwuchsförderung gewährleistet. Die ersten Feuertaufen in Form des Musikerballs und des Auftritts beim Funken hat Fetz bereits hinter sich, derzeit ruhen aber die Probenarbeiten aufgrund der Corona Pandemie. Gemeinsam ist man aber frohen Mutes, dass dies möglichst bald überwunden sein wird und die donnerstägliche Probenroutine wieder aufgenommen werden kann. Der Tag der Blasmusik am ersten Mai kommt wohl noch zu früh, aber spätestens im Sommer will man die Altacher Musikfreunde wieder in Form von Platzkonzerten unterhalten. CEG

 

Clemens Fetz

Geb. 26.3.1988, wohnhaft in Dornbirn, ledig

Beruf: Lehrer an der Musikmittelschule Dornbirn für Englisch und Musik. Unterrichtet Posaune, Tenorhorn und Dirigieren

Hobbies: Musik, Joggen, Klettern, Wandern

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