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Grippealarm in Vorarlberg - Zahlen gehen durch die Decke

Anstieg Grippewelle
Anstieg Grippewelle ©VOL.AT/Canva
Die Grippewelle hat Vorarlberg fest im Griff: Im Vergleich zum Vorjahr sind die Krankenstände aufgrund von Grippe und grippalen Infekten stark angestiegen.

Die aktuellen Zahlen der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) belegen, dass die Grippewelle das Land fest im Griff hat. In Vorarlberg sind derzeit 456 Menschen aufgrund der echten Grippe im Krankenstand, im Vergleich zu 79 im Vorjahr. Auch die Anzahl der grippalen Infekte zwingt in diesem Jahr mehr Menschen in den Krankenstand: 3.438 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Beziehende von Arbeitslosengeld sind deswegen bei der ÖGK krankgemeldet. Das sind rund 900 mehr als im Vorjahr.

Effektive Maßnahmen gegen Grippe

Insgesamt sind derzeit 11.471 ÖGK-Versicherte in Vorarlberg aufgrund von Erkrankungen und Verletzungen arbeitsunfähig. "Die Zahlen der Krankenstände aufgrund von Grippe und grippalen Infekten sind weiter gestiegen", erklärt ÖGK-Chefarzt Andreas Krauter besorgt. Als wirksame Maßnahme gegen die Grippe empfiehlt er die Grippeimpfung, die in diesem Jahr besonders effektiv ist. Grund dafür ist die gute Übereinstimmung zwischen den vorherrschenden Grippeviren und dem Impfstoff. Zusätzlich können auch Maßnahmen wie das Tragen einer Maske, das Einhalten von Abstand und regelmäßiges Händewaschen dazu beitragen, Ansteckungen und Übertragungen zu vermeiden. Wie der ORF Vorarlberg berichtet.

Covid-19 im Schatten

Im Vergleich dazu fällt das Coronavirus deutlich weniger ins Gewicht. Derzeit gibt es etwas mehr als 100 Krankenstände aufgrund von Covid-19, während es im Vorjahr noch rund 470 waren. Allerdings war Covid-19 damals noch als meldepflichtige Krankheit eingestuft. Seit dem 1. Juli 2023 gilt dies nicht mehr, wodurch auch weniger getestet wird. Das tatsächliche Infektionsgeschehen ist daher über das Abwassermonitoring sichtbar.

(VOL.AT)

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