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Grenzüberschreitende Hochwasserübung

Die Feuerwehr beschäftigte sich im Steinbruch mit dem Aufbau einer Sandsacklogistik.
Die Feuerwehr beschäftigte sich im Steinbruch mit dem Aufbau einer Sandsacklogistik. ©Hellrigl
Hochwasserübung

380 Personen aus Vorarlberg, Liechtenstein und St. Gallen probten für den Ernstfall

Koblach. Der Hochwasserschutz am Rhein hatte eine zweitägige, grenzüberschreitende Übung zum Inhalt, an der sich das Land Vorarlberg, das Fürstentum Liechtenstein und der Kanton St. Gallen beteiligten. Eine Fachveranstaltung in Ruggell mit Informationen über die Besonderheiten des Rheins, mit Vorbereitungen und Informationen zur Übung – unter Einbindung politisch und behördlicher Vertreter – bildeten den Auftakt. Tags darauf wurde das Szenario mit Dammverstärkung inklusive der Evakuierung der gefährdeten Personen durchgespielt, wobei der letztes Jahr neu ausgeschaffene Katastrophenplan der Übung zugrunde gelegt wurde. “Die Einsatzstäbe auf Gemeinde-, Bezirks- und Landesebene konnten daraus wertvolle Erkenntnisse gewinnen”, resümiert Übungsleiter Herbert Knünz. Insgesamt stellt er den 380 involvierten Personen nach gezeigter Leistung ein gutes Zeugnis aus. “Lediglich bei der Vernetzung der einzelnen Stellen ist Verbesserungspotenzial vorhanden”, so Knünz. Beim Steinbruch im Kadel waren dann die Feuerwehren gefordert, mithilfe der neuen Abfüllmaschine eine Sandsacklogistik aufzubauen. Der Zivilschutzverband gab zum Selbstkostenpreis auch Säcke an Private ab. Der Hochwasserschutz sei insgesamt gesehen zufriedenstellend, aber die Jahre 1999 und 2005 hätten gezeigt, dass immer eine Katastrophe möglich sei. Daher soll die Bevölkerung sensibilisiert werden, mit einfachen Mitteln Selbsthilfe zu leisten. Die Wasserrettung, die Support Unit Austria, die Intern. Rheinregulierung, der Flussbauhof und die ÖBB boten ein tolles Rahmenprogramm, darunter auch die Simulierung einer Dammunterspülung.

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