Grenzenloses Musizieren

Unter der Leitung von Andrea und Silja musizierten die Kinder.
Unter der Leitung von Andrea und Silja musizierten die Kinder. ©Emir T. Uysal
Tag der offenen Tür an der Musikschule Feldkirch.
In der Musikschule Feldkirch (2019)

FELDKIRCH Gezupft, geschlagen, getanzt, gebastelt oder gezogen – kaum lebendiger präsentiert sich die gesamte Musikschule Feldkirch, als am letzten Freitag im April. Denn dort findet traditionell jährlich der „Tag der offenen Tür“ statt. Trotz, oder gerade wegen dem Schlechtwetter standen die Eltern und ihre Schützlinge bereits 30 Minuten vor der offiziellen Eröffnung am Reichenfeld Schlange. „Erstmals sind die Kooperationen mit den Volksschulen zu spüren“, berichtet Musikschuldirektor Nikolaus Netzer. „Dieses Jahr ist die kulturelle Vielfalt in unserem vier Wänden präsent.“ Die Bevölkerung mit Migrationshintergrund soll allmählich die Berührungsangst zur Musikschule verlieren. Dem grenzenlosen Musikangebot steht künftig nichts mehr im Wege. Mehrere Hundert Gäste besuchten den Infotag, darunter auch Vizebürgermeisterin Gudrun Petz-Bechter mit Gatten.

 

Live erprobtes zeigen

Was die Schüler mittlerweile auf dem Kasten haben, wurde dann direkt im Großen Saal der Musikschule demonstriert. Von Zupf- und Balginstrumente und elementare Musikpädagogik über Holzblas-, Streich- und Blechblasinstrumente sowie Schlagwerk zeigten die jungen Talente Gesang, Klavier und Ballett auf der Bühne vor dem neugierigen Publikum. Über 100 direkte Anmeldungen wurden an diesem Tag verzeichnet, freut sich das Organisationsteam. „Wenn für ein Instrument besonderes Interesse besteht, noch Fragen offen sind, oder die Entscheidung zwischen zwei Instrumenten nicht so leichtfällt, kann mit der betreffen Lehrperson gerne ein individueller Termin vereinbart werden“, erklärt Stephanie Mariacher (Musikschule Feldkirch). Gitarre und Klavier seien heuer wieder sehr beliebt. „Leider rücken ‚ältere Instrumente‘ wie das Hackbrett, Zither sowie die steirische Harmonika in den Hintergrund. Hierfür würde noch stark Bedarf bestehen.“ Ganz gleich auf was die Entscheidung der Kinder fällt – eines war deutlich zu spüren. Musik macht Spaß und verbindet. Das zeigten der Nachwuchs in voller Freude. ETU

 

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