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Grass baut Götzis aus

Von jenen insgesamt 100 Mill. Euro, die von den Beschlägeherstellern Grass Höchst und Mepla/Alfit Götzis an Investitionen getätigt werden, wurde am Freitag der "Take-off" für die erste 20 Mill. Euro-Tranche vollzogen – in Gestalt des Spatenstichs für eine neue Halle. Grass Mepla/Alfit-Fusion [.pdf - 548KB]

„Götzis und Höchst bilden im fusionierten Unternehmen Grass gleichberechtigte Standorte. Die gemeinsame innovative Produktlinie, bei der wir erstmals Fusionssynergien nutzen, wird ab Herbst 2008 unter dem Markennamen Grass am Markt international präsent sein. Die neue Halle verkörpert aber nur eine erste Ausbaustufe in Götzis – schon 2009 startet Bauphase II mit einer Versandhalle samt Hochregallager, und die Schaffung 30 weiterer Arbeitsplätze in Götzis wird die Ausweitung und Aufwertung des Standortes zusätzlich unterstreichen.“ Das berichtete anlässlich des Spatenstichs Christoph Walter, in der neu formierten Grass-Geschäftsführung für Finanzen und Administration zuständig.

Wie anlässlich der Fusions-Bekanntgabe zugesichert, wird der Zusammenschluss also weder bei Mepla/Alfit noch bei Grass Jobs kosten, sondern weitere Fachkräfte erforderlich machen – „vor allem Techniker, Werkzeugmacher und Schichtführer“, so Rudolf Grabher, Leiter der Produktion in Götzis. Und in der erst letztes Jahr vergrößerten Lehrwerkstätte sollen dann 20 (statt heute 16) Lehrlinge arbeiten. Etwa zeitgleich mit Aufnahme der ersten gemeinsamen Serienfertigung in Götzis soll die Zusammenführung auch rechtlich besiegelt werden – dann wird sich das gesamte gemeinsame Spektrum unter der international ebenso bekannten wie geschätzten Marke Grass konzentrieren. Hingegen wird das künftige Grass-Headquarter zwei Standorte und „Schwergewichte“ aufweisen: Höchst das Produktmanagement und primär die kaufmännischen Agenden, Götzis die Vertriebsaktivitäten. Und nur 20 der 950 Beschäftigten in Vorarlberg müssen wegen dieser Neuausrichtung ihren Job-Standort tauschen. Wie Walter, Grabher und Jürgen Moritsch (Leiter Logistik Götzis) gestern bekräftigten, hat die Fusion spätestens nach Bekanntgabe der Investitionspläne „ein neues Wir-Gefühl zwischen den Belegschaften entstehen lassen. Unter dem Dach des Würth-Konzerns weiß diese neue Vorarlberger Unit um ihre neue Marktstärke, um ihre attraktiven Wachstumsperspektiven“.

Fakten zum Neubau:
Investitionen: 20 Mill. Euro, davon 5 Mill. Euro in eigentlichen Bau
Nutzfläche: 5000 m2
Mitarbeiterbedarf bis 2009: 30 Personen, insbesondere Werkzeugmacher, Mechaniker, qualifizierte technische Facharbeiter
Mitarbeiter Mepla/Alfit und Grass (Vorarlberg und international): 1600
Umsatz 2006 der nun fusionierten Unternehmen: 300 Mill. Euro

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