Google will mehr Transparenz

Der Suchmaschinenanbieter Google will mit mehr Transparenz das Vertrauen seiner Werbekunden stärken. Kunden müssen Werbung nur bezahlen, wenn diese wirklich angeklickt wird.

Diese könnten ab sofort nicht nur sehen, wie oft ihre Werbung erfolgreich angeklickt und ihnen in Rechnung gestellt wurde. Sie könnten sich künftig auch anzeigen lassen, wie oft Google Klicks aus unterschiedlichen Gründen nicht gezählt und damit auch nicht in Rechnung gestellt hat, sagte Google-Manager Shuman Ghosemajumder in Mountain View.

Kunden können bei Google Werbung schalten und müssen diese nur bezahlen, wenn die Werbung wirklich angeklickt wurde. Das Werbesystem war in den vergangenen Monaten zunehmend in die Kritik geraten, weil Fälle von so genanntem Klickbetrug bekannt wurden: So klickten Webseitenbetreiber selbst auf die Werbung, die sie auf ihrer Seite eingebunden hatten, um die Werbeprovision von Google zu kassieren, oder Konkurrenten klickten auf die Werbung ihrer Mitbewerber, um ihnen finanziell zu schaden. Erst im Juni hatte sich Google-Konkurrent Yahoo! bereit erklärt, Geschädigten von Klickbetrug Geld zurück zu zahlen, berichtete das „Wall Street Journal“.

Ghosemajumder sagte, Google vertraue bei Klickbetrug auf seine Technik. „Viele stornierte Klicks kommen aber durch versehentliches Doppelklicken zustande.“ Es handle sich oft nicht um Klickbetrug, sondern einfach um „ungültige Klicks“.

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