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Google stellt neues Projekt für den Austausch im Internet vor

©google.com
Google hat eine neuartige Plattform für die Verbindung von E-Mail, Instant Messaging und den Austausch von Dokumenten vorgestellt. Das Projekt mit der Bezeichnung Google Wave soll die Online-Kommunikation vereinfachen, um neue Möglichkeiten ergänzen und im Browser zusammenführen.

Auf der Google-Entwicklerkonferenz I/O demonstrierte Google-Programmierer Lars Rasmussen, wie aus der E-Mail-Kommunikation Instant Messaging wird, wenn Absender und Empfänger gleichzeitig online sind. Außerdem ist es möglich, auf beliebige Abschnitte eines Mails direkt zu antworten, sodass die Antwort dann an dieser Stelle angezeigt wird. Weitere Teilnehmer der Kommunikation können jederzeit einbezogen werden. Wave unterstützt schließlich auch die Einbindung von Blog-Postings, die Zusammenarbeit im Wiki oder die Erstellung eines Foto-Albums. Weitere Anwendungen sollen als “Widgets” integriert werden.

Google lud die Entwickler dazu ein, Wave als Open-Source-Projekt gemeinsam weiterzuführen. So hofft Rasmussen darauf, dass Wave in populäre Internet-Dienste wie Facebook und Twitter integriert werden kann. Auch für Betreiber von privaten Websites soll es möglich werden, Wave einzubauen. Die Software soll im Laufe des Jahres fertiggestellt sein.

Rasmussen und sein Bruder Jens waren auch maßgeblich an der Entwicklung der im Jahr 2005 eingeführten Google Maps beteiligt. Nach der Freigabe der Software-Schnittstellen wird dieser Kartendienst inzwischen auf zahllosen Websites für unterschiedliche Funktionen genutzt. Seit 2006 beschäftigen sich beide und drei weitere Entwickler in Sydney mit dem Wave-Projekt. Rasmussen sagte zu den Beweggründen für Wave: “Wir haben damit angefangen, indem wir uns gefragt haben: ‘Wie würde die E-Mail aussehen, wenn sie heute neu erfunden würde?’

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