AA

Google Nest Wifi Pro Mesh-Router im Test

Nest Wifi Pro: Der neue Mesh-Router von Google.
Nest Wifi Pro: Der neue Mesh-Router von Google. ©VOL.AT
Redaktion redaktion@vol.at
Optisch ein Hingucker, kinderleicht zu installieren und ordentliche Power: Das macht den neuen Google Nest Wifi Pro Mesh-Router aus.

VOL.AT hat den neuen Router „Google Nest Wifi Pro“ getestet. Es ist bereits die dritte Generation von Google's Mesh-System. Beim „Unboxing“ sticht sofort das elegante und schlichte Design ins Auge. So macht der Router, den es in Österreich nur in der Farbe „(Schnee)weiß“ gibt, auch optisch etwas her und fügt sich entsprechend stylish in den Haushalt ein. Und natürlich war auch Nachhaltigkeit ein Thema. Etwa 60 Prozent des Produktgewichts bestehen aus recycelten Materialien.

Unboxing: Google Nest Wifi Pro
Der neue Mesh-Router von Google: Nest Wifi Pro

Kinderleichte Installation

Laut Google ist der neue WLAN-Standard bis zu 2-mal schneller als Wi-Fi 6 und bietet eine bessere Leistung und zuverlässige Verbindung für zu Hause. Was beim VOL.AT-Test sofort auffällt, ist die kinderleichte Installation des Routers ins Heimnetz.

In wenigen Minuten wird man mithilfe der „Google Home“-App durch das Installationsmenü geführt und schon ist der Google Nest Wifi Pro ein Teil des Heimnetzes. Die Wifi-Power ist laut Google für einen Bereich von bis zu 120 Quadratmetern ausreichend.

Nicht rückwärtskompatibel

Zudem kann man auch weitere Google Nest Wifi Pro Router für noch größere Bereiche koppeln. Insgesamt soll es möglich sein, bis zu fünf Google Nest Wifi Pro in das Mesh-Netzwerk zu integrieren, die den neusten WLAN-Standard Wi-Fi 6E nutzen. Der Vorteil von mehreren Nest Wifi Pro Routern in einem Mesh-Netzwerk liegt auf der Hand. Die Router können gemeinsam kommunizieren und so fällt der Wechsel von einem Wifi-Bereich in einen anderen weg. Wer mehrere Router oder Access-Points, die nicht miteinander kommunizieren, in seiner Wohnung oder seinem Haus verwendet, kennt das Problem: Es kann immer wieder zu Unterbrüchen und unterschiedlichen Empfangsleistungen kommen. Ein Nachteil: Das neue Pro-System ist nicht rückwärtskompatibel, das heißt, dass man es nicht mit Nest Wifi oder Google Wifi verwenden kann.

Zwei Ethernet-Ports

Google Nest Wifi Pro verfügt über zwei Ethernet-Ports, die
eine maximale Datenrate von 1 Gbit/s liefern. Nachdem Anschluss an ein Modem bleibt also nach „Adam Riese“ nur ein weiterer LAN-Port frei.

Google Home-App

Gut durchdacht ist auch die Google Home-App. Hier lässt sich ganz easy ein Gästenetzwerk einrichten und zudem kann man bestimmen, welche Geräte von der bestmöglichen Leistung profitieren sollen. Das dürfte nicht nur für passionierte „Gamer“ und „Streamer“ interessant sein. Und für Eltern ganz wichtig: Man kann auch für die Geräte der Kinder „Pausen“ und
„ Schlafenszeiten“ einrichten und zudem kann man den Zugriff auf nicht jugendfreie Seiten sperren, obwohl das natürlich auch via "Bildschirmzeit" (iOS) oder "Family Link" (Android) möglich ist.

Bis zu 100 verbundene Geräte

Der Google Nest Wifi Pro lässt beispielsweise bis zu 100 verbundene Geräte gleichzeitig pro Zugangspunkt zu. In Zeiten von „Smart Home“ ist das beruhigend, denn so lassen sich entsprechend viele Lampen, Smart-TVs, Schalter, Lautsprecher & Co in das Mesh-System integrieren.

WLAN-Standard

Google setzt beim Nest Wifi Pro den neuen WLAN-Standard Wi-Fi 6E, der aktuell allerdings noch in wenigen Geräten vorhanden ist. Damit ist man aber zumindest für die Zukunft gerüstet. Aktuell deckt der neue Google-Router drei Frequenzbereiche ab: 2,4 GHz, 5 GHz und 6 GHz.

Preis

Für das Mesh-System Nest Wifi Pro ruft Google im hauseigenen Store einen Preis von 219,99 Euro aus, das Zweier-System gibt es um 329,99 Euro. Das ist nicht ganz billig, aber zahlt sich besonders für jene aus, die eine einfache und leistungsstarke Lösung für ihr „Smart Home“ suchen. (VOL.AT)

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Technik News
  • Google Nest Wifi Pro Mesh-Router im Test
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen