Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Goodwill-Signal an Milchbauern

Feldkirch - Als "klares Signal an die Landwirte, dass sich unsere Genossenschaft auch künftig mit aller Kraft für einen gerechten Produzentenmilchpreis einsetzt“, möchte der GF der Vorarlberg Milch, Mag. Raimund Wachter, die seit 1. Juni 2008 gültige Milchpreiserhöhung um 2,5 Cent je Kilo verstanden wissen. KäseKaiser 2008 [.pdf - 258KB]

Jetzt ist auch der Handel in Österreich gefordert, und die von den deutschen Handelsketten in Aussicht gestellten Milchpreiserhöhungen verkörpern selbstverständlich eine Vorgabe auch an unsere Verteiler. Ob und wie viel Milch für den Konsumenten teurer wird, lässt sich heute freilich nicht seriös einschätzen“, meinte Wachter dazu auf unsere Frage. Heute kostet ein Liter Ländle-Milch in den Geschäften ja einheitlich 99 Cent.

Mit der Erhöhung um 2,5 Cent (für 80 Prozent der angelieferten Milchmenge) zahlt V-Milch den Bauern 44,5 Cent pro Kilo Milch (incl. MWSt.). Das ist deutlich mehr als die 37 Cent, die sie im Durchschnitt des Geschäftsjahres 2007 zahlte, wobei der Preisbogen von 34,20 Cent (im Jänner) bis 46,72 Cent (Ende Jahr) reichte. „Uns geht es auch darum, die Wertigkeit von heimischer Milch zu kommunizieren, die zu 100 Prozent von Ländle-Bauernhöfen stammt und für die das AMA-Gütesiegel ebenso Qualität verbürgt wie für andere V-Milch-Produkte, etwa den Ländle-Weinkäse oder die Ländle-Raclette-Stange“, nannte Wachter stellvertretend für seine Produktpalette die beiden mit dem „Käse Kaiser 2008“ ausgezeichneten Sorten.

Dass nicht selbstverständlich ist, Qualitätsmilch aus regionaler ökologischer Landwirtschaft kaufen zu können, zeigt auch der Umstand, dass im Berichtsjahr 2007 die Zahl der V-Milch-Mitglieder von 738 auf 693 sank. „Der Strukturbereinigungsprozess ist voll im Gang, doch sollte er endlich gestoppt werden, wenn wir nicht von fremden Märkten abhängig werden wollen“, gab Wachter zu bedenken.

Bei der bereits 60jährigen Milchgenossenschaft wird schon in den nächsten Tagen mit einer Erweiterung des Betriebsstandortes Feldkirch begonnen. Für 5,5 Mill. Euro werden Käsepflege, Frischprodukteerzeugung und Verpackungslager erweitert, Ende 2008 soll der Erweiterungsbau bezugsfertig sein.

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Feldkirch
  • Goodwill-Signal an Milchbauern
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen