Gonzalez dominierte auch Haas

Das Herren-Finale der Australian Open 2007 lautet Roger Federer gegen Fernando Gonzalez. Nach dem Endspiel-Einzug von Federer mit einer sensationellen Leistung gegen Roddick, war auch Gonzalez am Freitag in Melbourne eine Klasse für sich.

Nur 91 Minuten benötigte der Weltranglisten-Neunte für den 6:1,6:3,6:1-Erfolg über Haas. An der Favoritenstellung des “außerirdisch” spielenden Federer am Sonntag (9:30 MEZ) ändert dies freilich gar nichts. Gonzalez qualifizierte sich für sein erstes Major-Endspiel überhaupt. Schon der Auftakt war ernüchternd für Haas, der ebenfalls auf sein erstes Grand-Slam-Endspiel gehofft hatte. Gleich die ersten elf Punkte holte sich der Südamerikaner und dieser Start war symptomatisch für den weiteren Verlauf. Schon nach 28 Minuten hatte er den ersten Satz in der Tasche. Mit seinem ausgezeichneten Aufschlag und der brillanten Vorhand setzte er seinen Erfolgslauf fort.

“Heute war es wirklich gut. Die vergangenen drei oder vier Matches habe ich teilweise wirklich großartiges Tennis gespielt. Ich genieße das wirklich”, meinte der Olympiasieger im Doppel. Nur drei unerzwungene Fehler, dafür aber 42 Winner hatte er in den eineinhalb Stunden zuvor gezeigt.

Trotz aller Bewunderung für die enorme Leistungssteigerung von Gonzalez: Am Sonntag wird es wohl Roger Federer sein, der den Ton angibt. Große Namen dieses Sports überhäuften Federer am Tag nach seiner unglaublichen Leistung gegen Roddick mit Superlativen. Der Schweizer blieb freilich bescheiden wie immer und spielte seine Rolle herunter. Im Alter von 25 Jahren will er sich einfach noch nicht als der größte Spieler aller Zeiten feiern lassen. “Ich muss das noch fünf Jahre wiederholen, das ist der harte Teil. Es gibt noch viel zu erreichen.”

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Australian Open 2007

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