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Gormley-Eisenmann wurde Geschlechtsteil abgetrennt

Mellau - Einer der 100 Eisenmänner von Anthony Gormley wurde seiner Männlichkeit beraubt. Es wurde bemerkt, dass eine der “Horizon Field” Figuren an einer ganz empfindlichen Stelle beschädigt wurde.
Eisenmänner heiß begehrt
Alles zu den Gomley-Figuren

Unbekannte haben in Vorarlberg einen der Eisenmänner aus Antony Gormleys vielbeachteter Landschaftsinstallation “Horizon Field” beschädigt. Die Täter schnitten der dem Körper des britischen Künstlers nachempfundenen, überlebensgroßen Figur vermutlich mit einem Winkelschleifer das Geschlechtsteil ab, informierte die Vorarlberger Polizei. Die Exekutive bittet um Hinweise zu der Sachbeschädigung.

Geschlechtsteil fehlt

Die betroffene Skulptur steht auf der Kanisfluh im Ortsgebiet von Mellau, in der Nähe des Hauptgipfels Holenke (2.044 Meter) unmittelbar neben einem Wanderweg. Der Tatzeitpunkt lässt sich bisher kaum eingrenzen, laut Polizei liegt er im vergangenen Winter bzw. Frühling. Wanderer meldeten die Beschädigung am 16. Mai der Polizei. Das abgeschnittene Stück habe man bisher nicht gefunden, hieß es.

Eisenmann stürzte ab

Das Skulpturenprojekt wurde bereits einmal beschädigt: Im Oktober 2011 hatten Unbekannte versucht, eine der Kunstfiguren in Warth am Arlberg zu stehlen. Die Täter hatten das Objekt samt Betonfundament ausgegraben, offenbar um es abzutransportieren. Der 640 Kilogramm schwere Eisenmann stürzte aber über sechs Meter den Hang hinunter, wo die Täter ihn liegen ließen. Das Kunsthaus Bregenz (KUB) ließ die Skulptur wieder aufstellen, Schaden entstand darüber hinaus nicht.

Gormley-Kunstprojekt in Vorarlberg

Die alpine Installation “Horizon Field” umfasst 100 lebensgroße Abgüsse von Gormley, die alle auf exakt 2.039 m über dem Meeresspiegel postiert und über 150 Quadratkilometer im Siedlungsgebiet der Walser (hinterer Bregenzerwald, Kleinwalsertal, Arlberggebiet und Klostertal) verteilt wurden. Die Figuren sind seit August 2010 zu sehen und sollen wie geplant demnächst abgebaut werden. Eine Initiative bemüht sich derzeit darum, dass die Figuren noch länger stehen bleiben können. APA

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