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Teufelskerl Golub Doknic zieht Westwien den Nerv

©Gepa Oliver Lerch
Alpla HC Hard löst mit 30:24-Heimerfolg das Ticket fürs Viertelfinale im ÖHB-Cup
Hard besiegt Westwien
NEU

Pokal-Titelverteidiger Alpla HC Hard feierte im Schlagerspiel des Achtelfinales im ÖHB-Cup gegen die SG Handball WESTWIEN einen 30:24 (17:12)-Start-Ziel-Sieg. Beide Kontrahenten standen in der Vorsaison im Pokal-Endspiel. Da setzten sich die Roten Teufel vom Bodensee denkbar knapp mit 31:30 nach Verlängerung durch.

Erstmals in dieser Saison traten die Hausherren – bis auf den langzeitverletzten Risto Arnaudovski – in Bestbesetzung an. Ivan Horvat war nach seinem zweiten Bänderriss innerhalb weniger Wochen wieder mit von der Partie. Der 25-Jährige feierte nach 15 Minuten sein Comeback und steuerte zwei Tore bei.

Vor 900 Zuschauern in der Sporthalle am See lagen die Roten Teufel nach sieben Minuten mit 3:1 in Front. Geburtstagskind Viggo Kristjansson, der Isländer wurde 25 Jahre alt, glich kurz darauf in Unterzahl zum 3:3 für die Gäste aus.

Der Titelverteidiger legte immer wieder vor, doch Westwien blieb dran (7:6/15. Minute). Ein Doppelpack von Luce Raschle (6 Tore) brachte die erstmalige Drei-Tore-Führung zum 9:6 (17.). Die Harder Abwehr mit dem Mittelblock Max Hermann und Nejc Zmavc stand sicher, Goalie Golub Doknic war glänzend aufgelegt. Ivan Horvat und Gerald Zeiner erhöhten auf 12:7. Mit seinem dritten verwandelten Siebenmeter legte Lukas Schweighofer zum 13:7 nach (22).

Immer wieder liefen sich die Wiener in der starken Abwehr der Hausherren fest. Die Vorarlberger führten bereits mit sieben Toren, ehe es mit dem Halbzeitstand von 17:12 nach 30 Minuten in die Kabinen ging.

Nach dem Wiederanpfiff hielten die Gastgeber Westwien weiter auf Distanz. Vor allem Torwart Golub Doknic (13 gehaltene Bälle) wurde seinem Spitznamen als „Hexer“ mehr als gerecht. Durch viele, zum Teil unnötige Zeitstrafen auf beiden Seiten verlor die Partie zunehmend an Rasanz (22:16/46.)

Westwien stellte in der Folge sehr früh auf eine offene Manndeckung um und holte auf (22:19./50.). Nur fünf Tore gelangen den Hardern in den ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit. Golub Doknic vernagelte seinen Kasten und Michael Knauth und Nejc Zmavc stellten auf 24:19 /54. Kurz darauf gelang dem 36-jährigen Harder Keeper mit dem 26:20 das erste Saisontor.

Drei Minuten vor Schluss waren die Gäste aus der Bundeshauptstadt wieder auf 27:23 dran. Doch Luca Raschle tanzte die Abwehr zum 28:23 aus. Am Ende feierte der ALPLA HC Hard einen klaren 30:24-Heimsieg gegen Westwien und zog ins Viertelfinale des ÖHB-Cups ein.

„Wir haben uns das Leben unnötig schwer gemacht. Wir hätten bereits bei plus sieben Toren den Sack vorzeitig zu machen können. Die frühe Manndeckung hat uns etwas außer Tritt gebracht. Torwart Golub Doknic hat heute überragend gehalten,“ freute sich Hard-Cheftrainer Klaus Gärtner.

„In den ersten 25 Minuten sind wir nicht ins Spiel gekommen. Wir waren zu langsam und zu wenig beweglich. Zudem haben wir heute in Angriff und Abwehr zu viele Zweikämpfe verloren. Wir sind praktisch immer einem Rückstand nachgelaufen,“ analysierte Westwien-Cotrainer Roman Frimmel.

Am kommenden Freitag geht es für den Titelverteidiger im ÖHB-Cup mit der 16. Hauptrunde in der spusu LIGA weiter. Da hat der Tabellenvierte aus dem Ländle um 19 Uhr das Schlusslicht HC LINZ AG in der Sporthalle am See zu Gast.

Achtelfinale im ÖHB-Cup:

Alpla HC Hard – SG INSIGNIS Handball Westwien 30:24 (17:12)

Sporthalle am See, 900 Zuschauer, SR Begovic/Bubalo (Steiermark).

Tore: Raschle 6, D. Schmid 4, Zmavc 4, Knauth 4, Schweighofer 3/3, M. Schmid 2, Zivkovic 2, Horvat 2, Zeiner 1, Wurst 1, Doknic 1 bzw. Jelinek 5, Pratschner 5/1, Ragnarsson 4, Ranftl 4, Kristjansson 2, Helgason 2, Seitz 1. Kofler 1.

Rote Karte: Kristjansson (59./dritte Zeitstrafe/Westwien)

 

16. Hauptrunde spusu LIGA, Freitag:

ALPLA HC Hard – HC Linz AG, 19 Uhr, Sporthalle am See, SR Hug/Löschnig (Wien)

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