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Götzner Pfarre handelt nachhaltig

Auch die Pfarre Götzis handelt nach dem landesweiten f5 Programm
Auch die Pfarre Götzis handelt nach dem landesweiten f5 Programm ©Michael Mäser
Die Pfarre Götzis handelt nachhaltig und ökosozial und nach den Vorgaben des landesweiten f5 Programm.

Götzis. Auch die katholischen Pfarren in Vorarlberg setzen sich bewusst für die Schöpfungsverantwortung ein und so startete vor rund drei Jahren das Projekt f5. Ähnlich wie dem e5 Programm für die Gemeinden, geht es bei den 5 f´s in der Kirche um Fairness, um ökosoziales Handeln und um Nachhaltigkeit.

Umweltenzyklika „Laudato si‘ von Papst Franziskus 

Die Basis des f5 Projektes bildet dabei die Umweltenzyklika „Laudato si‘ von Papst Franziskus und das „f“ steht für „fair“ und umfasst damit den Kern des gesamten Projekts. In kleinen und größeren Schritten werden ökologische Maßnahmen umgesetzt und mittlerweile engagieren sich zahlreiche Pfarren im ganzen Land an diesem Projekt. Auch die Pfarre Götzis hat sich in den letzten Wochen dem Selbstcheck unterzogen und Pfarrsekretärin Doris Hug, Mesnerin Doris Süß, sowie Doris Amann sind Punkt für Punkt durchgegangen und kamen am Ende zum Ergebnis, dass die Pfarre schon nachhaltig und ökosozial handelt.

Verschiedene Maßnahmen umgesetzt

Das f5 Programm ist in die Bereiche Team und Bewusstseinsbildung, Energie, faire und ökologische Beschaffung, Mobilität sowie kirchliche Ressourcen aufgeteilt. In der Pfarre Götzis konnten diesbezüglich schon verschiedene Maßnahmen umgesetzt werden und so werden bei den Agapen Gläser statt Becher verwendet oder die Opferlichter in nachfüllbare Glasbehälter gefüllt. Schon seit längerem wird Fairtradekaffee verarbeitet, Kerzen werden aus palmölfreiem Wachs gekauft und im Bereich der Reinigung und Büromittel werden umweltfreundliche Produkte benutzt. Und auch die Kirchenheizung wurde beim Umbau auf den neuesten Stand gebracht und seither wird mit der Nahwärme aus Götzis geheizt. 

Weitere Maßnahmen vorgesehen

Ausgehend von der Umweltenzyklika von Papst Franziskus hat die Diözese Leitlinien zu einem schöpfungsverantwortlichen Umgang in kirchlichen Einrichtungen erarbeitet. Für die Zukunft sind so auch in Götzis weitere Maßnahmen vorgesehen, wobei es dabei auch um die Fortbewegungsmittel zum Arbeitsplatz – nicht nur der hauptamtlichen Mitarbeiter, sondern von allen – geht. „Unsere größten Vorbilder sind dabei Kaplan Rosh und natürlich Pfarrer Rainer, der sich für die täglichen Radfahrten extra wettertaugliche Kleidung gekauft hat“, erklärt dazu Doris Amann von der Pfarre Götzis. MIMA 

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