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Göfis gewinnt österreichweiten VCÖ Mobilitätspreis

Dr. Willi Novak (Geschäftsführer VCÖ), Rudi Malin, BM Thomas Lampert, Bundesministerin Dr. Leonore Gewessler
Dr. Willi Novak (Geschäftsführer VCÖ), Rudi Malin, BM Thomas Lampert, Bundesministerin Dr. Leonore Gewessler ©VCÖ Österreich
 Gesamtpreis unter insgesamt 385 Einreichungen
Göfis gewinnt VCÖ Mobilitätspreis

 

Göfis. „Die Gemeinde Göfis ist ein Musterbeispiel, das zeigt wie ein belebtes Gemeindezentrum aus einem leblosen Parkplatz entstehen kann“, lobt VCÖ-Geschäftsführer Willi Novak die grundlegende Umsetzung und Entwicklung des Göfner Ortszentrums im Rahmen seiner Rede anlässlich der Verleihung des Mobilitätspreises des Verkehrsclubs Österreich. Unter insgesamt 385 Einreichungen, darunter starke urbane Konkurrenz etwa aus der Bundeshauptstadt Wien oder auch der steirischen Landeshauptstadt Graz, konnte sich Göfis durchsetzen und sich den Mobilitätspreis 2020 sichern.

Der Auszeichnung vorangegangen sind dabei jahrelange Bemühungen in Göfis zur Revitalisierung des Ortskerns. Zwar beliebt als Wohngemeinde, drohte doch durch attraktive Nachbarschaft in der Stadt Feldkirch und den Gemeinden Rankweil und Frastanz, das kulturelle und soziale Leben in Göfis zu verkümmern. Diesem Trend wurde in Göfis entschlossen entgegengesteuert. Vor der eigentlichen Ortskernentwicklung musste noch die entsprechenden Rahmenbedingungen geschaffen werden. Nahezu alle Gebäude im Zentrum wurden seitens der Gemeinde angekauft und somit erst die Ansiedlung von Nahversorger, Bäckerei, Frisör, Gasthaus, Bücherei, und Café ermöglicht. Schließlich wurde vor allem zur Stärkung der Dorfgemeinschaft sowie zur Verbesserung der Lebensqualität mit dem bugo-Platz ein zentraler Treffpunkt für die Bürger der Gemeinde geschaffen. Konzerte, Markttreiben und ein ruhiger Ort zum Verweilen, statt grauer eintöniger Parkflächen. Über das Grundkonzept hinaus haben mit der Zeit noch einige weitere Institutionen und Einrichtungen rund um den Platz ihr Zuhause gefunden, wie etwa der Weltladen, die Elternberatung, das Reparatur-Café, sowie öffentlich nutzbare Räume im bugo selbst. Letztlich selbstverständlich der bugo-Garten, als grüne Insel der Natur und Ruhe. Statt seelenlosen Abstellflächen wurde eine neue Dorf-Identität geschaffen, voller Wertschöpfung und einem Miteinander aller Einwohner der Gemeinde. Die Revitalisierung der Sebastianswiese neben der Kapelle ist nur der nächste logische Schritt in der Weiterentwicklung des Ortskerns.

Im Rahmen der Preisverleihung lobte sogar Umwelt – und Mobilitätsministerin Leonore Gewessler die Bemühungen von Göfis: „Solch innovative Projekte steigern die Lebensqualität der Bevölkerung und weisen uns in eine Mobilität der Zukunft.“

Bürgermeister Thomas Lampert und Gemeindesekretär Rudi Malin nahmen stolz die Auszeichnung entgegen, wobei Lampert nochmals eines betonte: „Wenn auch bei diesem Preis in erster Linie der bugo Platz hervorgehoben wird, in Wirklichkeit wird damit die Weitsichtigkeit bei früheren Entscheidungen honoriert, Grundstücke und Objekte im Zentrum zu erwerben und somit die Basis für eine Zentrumsentwicklung zu schaffen.“ CEG

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